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TU-Präsident begleitet Bundesforschungsministerin nach China

Clausthal-Zellerfeld. Bundesforschungsministerin Johanna Wanka wird auf ihrer China-Reise vom 18. bis 22. Januar vom Clausthaler Universitätspräsidenten Professor Thomas Hanschke begleitet. Im Rahmen der Reise überreicht die deutsche Ministerin ihrem chinesischen Amtskollegen Professor Wan Gang, der einst im Oberharz promovierte, das Bundesverdienstkreuz.

Wollen die Kontakte zwischen Deutschland und China im Bereich der Wissenschaft intensivieren: Bundesforschungsministerin Prof. Johanna Wanka und der Clausthaler Universitätspräsident Prof. Thomas Hanschke. Fotos: Archiv, BMBF

Wollen die Kontakte zwischen Deutschland und China im Bereich der Wissenschaft intensivieren: Bundesforschungsministerin Prof. Johanna Wanka und der Clausthaler Universitätspräsident Prof. Thomas Hanschke. Fotos: Archiv, BMBF

„Wir wollen mit China einen Weg der strategischen Kooperation beschreiten, der nicht abhängig ist von Zufälligkeiten und Gelegenheiten. Wir wollen einen Weg gemeinsam mit China einschlagen, der von Vertrauen und Verlässlichkeit geprägt ist.“ Dies sagte Ministerin Wanka im Oktober in Berlin, als sie die China-Strategie des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) vorstellte. Nun bietet die Reise die Chance, mit der Umsetzung zu beginnen. Zur lediglich achtköpfigen externen Delegation zählen neben Professor Hanschke etwa Professor Peter Strohschneider (Präsident der Deutschen Forschungsgemeinschaft), Professorin Margret Wintermantel (Präsidentin des Deutschen Akademischen Austauschdienstes) und Professor Ernst Schmachtenberg (Rektor RWTH Aachen und Uni-Verbund TU9).

Die Kooperation mit China in der Wissenschaft hat sich in den vergangenen Jahren stetig intensiviert. Dazu hätten laut BMBF Initiativen des Ministeriums sowie von deutschen Wissenschaftsorganisationen und Hochschulen – darunter auch der TU Clausthal – beigetragen. Während der Reise sollen die Beziehungen vertieft werden. Neben bilateralen Gesprächen ist der Besuch von Forschungseinrichtungen und Unternehmen vorgesehen. So ist die Delegation auch in der Tongji-Universität in Shanghai zu Gast, einer Partnerhochschule der TU Clausthal.

Die Harzer Universität unterhält seit vielen Jahren beste Kontakte ins Reich der Mitte. Rund 500 junge Menschen aus China studieren in Clausthal. Aufgrund dieser Verbundenheit wurde im vergangenen Juni der „Verein Chinesischer Alumni der TU Clausthal“ gegründet. Bei der Zeremonie in Peking war auch Professor Wan Gang anwesend, Chinas Minister für Wissenschaft und Technologie. Anfang der 1990er Jahre wurde Wan Gang am TU-Institut für Maschinenwesen promoviert.

Dem Bundesforschungsministerium zufolge gehört China inzwischen zu den wichtigsten Forschungsnationen. In den Ingenieurwissenschaften, der Chemie und der Materialforschung arbeiteten Wissenschaftsorganisationen des Landes bereits auf Weltniveau. Aus hiesiger Sicht besonders interessant sind Kooperationen in den Umwelttechnologien sowie in Schlüsseltechnologien wie Elektromobilität oder Photonik. Auch Einrichtungen wie die Max-Planck-Gesellschaft oder die Helmholtz-Zentren arbeiten heute eng mit chinesischen Partnern zusammen und haben eigene Repräsentanzen oder Institute in Asien eröffnet.

Kontakt:
TU Clausthal
Pressesprecher
Christian Ernst
Telefon: +49 5323 72-3904
E-Mail: christian.ernst@tu-clausthal.de

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