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Kunststofftechnik: Clausthaler hatten Partner im DFG-Schwerpunktprogramm zu Gast

Clausthal-Zellerfeld. Leichtbau gilt als ein zentrales Zukunftsthema: Das Institut für Polymerwerkstoffe und Kunststofftechnik (PuK) der TU Clausthal ist jetzt Gastgeber des dritten Arbeitskreistreffens für das Schwerpunktprogramm „Intrinsische Hybridverbunde für Leichtbaustrukturen“ gewesen.

Gruppenbild vor dem Clausthaler Institut für Polymerwerkstoffe und Kunststofftechnik. Foto: Institut

Gruppenbild vor dem Clausthaler Institut für Polymerwerkstoffe und Kunststofftechnik. Foto: Institut

Zur Halbzeit des in der ersten Förderperiode auf drei Jahre angelegten und von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) geförderten Programms haben die mehr als 30 Teilnehmenden ihre Ergebnisse präsentiert und über neue Methoden diskutiert. Im kommenden Jahr wollen sie die zweite Förderperiode, ebenfalls über drei Jahre, beantragen.

Das Schwerpunktprogramm besteht aus acht Projekten mit insgesamt 20 teilnehmenden Instituten aus Braunschweig, Hannover, Karlsruhe, Chemnitz, Dresden, Paderborn, dem Saarland, Dortmund und Clausthal. Die Institute beschäftigen sich gemeinsam in den Disziplinen Produktionstechnik, Werkstoffwissenschaften sowie Simulation & Auslegung mit der Hybridisierung von Faserverbunden mit Metallen. Am Ende des Programms wird ein Katalog gemeinsam erarbeitet, um Fragenstellungen zu Hybriden zu beantworten.

Der Einsatz von Leichtbautragstrukturen bietet heutzutage die Möglichkeit eine signifikante Gewichtsreduzierung zu realisieren. Bei der Gestaltung dieser Strukturen müssen, je nach Anwendungsfall, eine Vielzahl an Anforderungen berücksichtigt werden. Eine komplette Substitution eines Werkstoffes ist für die konsequente Nutzung des Leichtbaupotenzials nicht immer zielführend. Die optimale Gesamtstruktur besteht aus einer hybriden Werkstoffkombination, dem sogenannten Multi-Material-Design. Der Ansatz der Hybridisierung von Komponenten rückt somit immer stärker in den Vordergrund.

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