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Kammerchor gibt Konzert: Les Opéras „Actéon, Orphée et Euridice”

01.12.2015

Clausthal-Zellerfeld. Auch in diesem Wintersemester wartet der Kammerchor an der TU Clausthal mit einem Programm auf, das noch niemand vorher gehört haben dürfte: Unter dem Titel „Actéon, Orphée et Euridice” führt er in konzertanter Weise zwei völlig unbekannte französische Kammeropern von Marc-Antoine Charpentier (1643-1704) auf: „Actéon” und „La Descente d’Orphée aux Enfers”.

Der Kammerchor an der TU Clausthal. Foto: Rotschiller

Der Kammerchor an der TU Clausthal. Foto: Rotschiller

Die Aufführungen sind am Samstag, 5. Dezember, um 20 Uhr in der Aula Academica (Aulastraße 8) der TU Clausthal und – ein Novum – am Sonntag, 6. Dezember, um 19 Uhr in der Kaiserpfalz Goslar (Kaiserbleek 6) zu erleben. In der Oper „Actéon” überrascht der Jäger Aktaion bei der Jagd die Göttin Diana und ihre Dienerinnen beim Bade. Daraufhin wird er von Diana in einen Hirsch verwandelt und später von seinen eigenen Hunden gerissen. Die Geschichte geht auf die griechische Mythologie zurück und entstammt den „Metamorphosen” des römischen Dichters Ovid. Ebenso die zweite Oper „La Descente d‘Orphée aux Enfers”. Orpheus befreit seine geliebte Eurydike, die nach einem Schlangenbiss in die Unterwelt geraten war, durch seinen Gesang aus den Fängen Plutos, dem Gott der Unterwelt.

Die kleinen Opern sind voller musikalischem Charme und treffender Charakterisierungen und bezeugen die kompositorische Meisterschaft des Komponisten Marc-Antoine Charpentier. In der französischen Barockmusik nimmt Charpentier eine hervorragende Stellung ein. Heute ist er hauptsächlich durch das Prélude zu seinem „Te Deum”, der Eurovisions-Fanfare, bekannt. Seine Opern sind in Deutschland jedoch eher unbekannt und werden vermutlich in dieser Form als Erstaufführung präsentiert.

Ergänzt werden die Kammeropern durch die Instrumentalmusiken „Deuxième Fantaisie ou Caprice” und die „Troisième Caprice” aus den „Simphonies pour les Soupers du Roy” von Richard Delalande (1657-1726) – eine unbedingte Entdeckung für jeden Barockliebhaber. Neben dem Kammerchor werden die jungen professionellen Gesangssolisten Johanna Neß und Juliane Dennert (Sopran), Johanna Krödel (Alt), Robert Reichinek (Tenor) und Daniel Schäfer (Bass) sowie das Göttinger Barock Orchester auf historischen Instrumenten zu hören sein. Die Leitung der Konzerte hat Antonius Adamske.

Karten sind im Vorverkauf für 24, 19 oder 14 Euro (ermäßigt 19, 14 oder 9 Euro) in der Buchhandlung Grosse in Clausthal-Zellerfeld (Adolph-Roemer-Straße 12, Telefon 05323 - 93900, E-Mail: buch@grosse.harz.de), bei „opus 57 musikalien” in Goslar (Schilderstraße 57, Telefon 05321 - 339668, E-Mail: info@opus57.de), in der Sparkasse Goslar/Harz (Jakobikirchhof 5 bis 6) sowie an der Abendkasse für 26, 21 oder 16 Euro (ermäßigt 21, 16 oder 11) erhältlich. Zusätzlich können Karten im Internet unter http://www.reservix.de und bei allen Reservix Vorverkaufsstellen erworben werden. Clausthaler Studierende des ersten und zweiten Semesters erhalten zu dem Konzert in Clausthal freien Eintritt.

Kontakt:
TU Clausthal
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Telefon: +49 5323 72-3904
E-Mail: presse@tu-clausthal.de

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