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TU erhält Fellowship für Innovationen in der Hochschullehre vom Stifterverband

Essen/Clausthal. Jana Mühler vom Institut für Geotechnik und Markscheidewesen der TU Clausthal ist für das neue Lehrprojekt „Gemeinnütziges Engagement in lokalen Ingenieurprojekten“ ausgezeichnet worden. Sie erhält eine der Junior-Fellowships, dotiert mit 15.000 Euro, die gemeinsam vom Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft, der Baden-Württemberg Stiftung und der Marga und Kurt Möllgaard-Stiftung vergeben wird.

Das gemeinnützige Clausthaler Lehrprojekt für angehende Ingenieure, das vom Stifterverband ausgezeichnet worden ist, wird von Jana Mühler (kleines Bild oben) und Professor Norbert Meyer betreut. Foto: Möldner

Das gemeinnützige Clausthaler Lehrprojekt für angehende Ingenieure, das vom Stifterverband ausgezeichnet worden ist, wird von Jana Mühler (kleines Bild oben) und Professor Norbert Meyer betreut. Foto: Möldner

Mit den Fellowships für Innovationen in der Hochschullehre – vergeben in den Kategorien „Junior“, „Senior“ und „Tandem“ – werden herausragende Ideen für eine verbesserte Lehre gewürdigt. Die drei Stifter der Stipendien stellen dafür insgesamt mehr als 200.000 Euro zur Verfügung. Eine Jury aus Fachvertretern, Hochschuldidaktikern und Studierenden hatte jetzt aus 114 Anträgen die Empfänger der Fellowships ausgewählt. Mit ihren Ideen wollen die Fellows beispielsweise Studieneingangsphasen oder Praxissemester besser organisieren, um mehr Studierende erfolgreich zum Abschluss zu führen. Für die Jury war ausschlaggebend, inwieweit das eingereichte Konzept die Lehre tatsächlich innovativ weiterentwickelt. Neben der Nachhaltigkeit war auch die Übertragbarkeit auf andere Fachbereiche von entscheidender Bedeutung.

Die Clausthaler Lehrinnovation adaptiert den Ansatz des Service Learning für die Ingenieurwissenschaften – hier im Bachelorstudiengang Geoenvironmental Engineering (Geoumwelttechnik). Das Konzept richtet den Fokus darauf, Studierende zu motivieren, ihr ingenieurtechnisches Know-how für das Gemeinwohl einzubringen. Im Kontext eines gemeinnützigen Handlungsrahmens zielen wissenschaftlicher Anspruch und Ansatz des Projekts darauf ab, die stark interkulturell zusammengesetzten Studierendengruppen bestmöglich auf dem Weg ihres Kompetenzerwerbs zu fördern. Besonderer Wert wird darauf gelegt, das erworbene Wissen in Realsituationen kontextspezifisch anzuwenden.

Die Umsetzung dieses Projektes soll ab dem Sommersemester 2016 erfolgen. „Derzeit werden gerade die formalen Voraussetzungen geschaffen, um das Projekt in das Curriculum des Bachelorstudiengangs Geoenvironmental Engineering aufzunehmen, so dass sich die Studierenden die Leistungen in den Schlüsselqualifikationen anrechnen lassen können“, erklärt Professor Norbert Meyer, der das Projekt gemeinsam mit Jana Mühler betreut. Die Fördersumme soll in das Projekt mit einfließen.

Kontakt:
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Telefon: +49 5323 72-3904
E-Mail: presse@tu-clausthal.de

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