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Hochschulbildung für Flüchtlinge: TU kooperiert mit Kiron University

05.11.2015

Clausthal/Berlin. Die TU Clausthal und die neue Kiron University wollen zusammenarbeiten. Das haben beide Seiten in einem „Memorandum of Understanding” bekräftigt. Kiron ist eine gebührenfreie Online-Uni, an der Flüchtlinge unkompliziert studieren können. Auch wer als Asylsuchender noch nicht anerkannt ist, kann hier studieren.

Kiron-Studierende beginnen mit einem Online-Studium über mehrere Semester und wechseln später an eine Präsenz-Universität, beispielsweise an die TU Clausthal, um dort ihren Abschluss zu machen.  Foto: Möldner

Kiron-Studierende beginnen mit einem Online-Studium über mehrere Semester und wechseln später an eine Präsenz-Universität, beispielsweise an die TU Clausthal, um dort ihren Abschluss zu machen. Foto: Möldner

Bereits im laufenden Wintersemester sollen bis zu 1000 Flüchtlinge die Möglichkeit bekommen, sich durch Online-Kurse zumindest auf ein reguläres Studium vorzubereiten. Hinter dem Bildungsprojekt steht ein soziales Start-up aus Berlin, das Flüchtlingen einen niedrigschwelligen Zugang zu Hochschulbildung ermöglichen möchte. Da junge Menschen, die aus Krisenregionen geflohen sind, oftmals nicht gleich die nötigen Dokumente und Zeugnisse vorweisen können, ist an der Kiron University der Start auch ohne diese Bescheinigungen möglich. Nur Sprachkenntnisse und ein Computerzugang müssen vorhanden sein.

Die Bildungsinitiative sieht vor, dass Flüchtlinge im Idealfall in drei Jahren einen Bachelor-Abschluss erreichen können. Im ersten oder in den ersten beiden Jahren werden die Studierenden durch Onlinekurse mit Prüfungen ausgebildet. Die TU Clausthal soll als ausgewählter Partner „Kiron” unterstützen. Denn nach dem Online-Studium folgt der Übergang an eine Präsenz-Universität. Mittlerweile gebe es rund 30 Partnerhochschulen, die erfolgreiche Kiron-Studierende im zweiten oder dritten Jahr aufnehmen würden. Zu diesem Zeitpunkt müssten die Flüchtlinge dann auch ihre Dokumente komplett vorlegen, um einen staatlich anerkannten Abschluss erlangen zu können.

Unterzeichnet wurde die Vereinbarung zwischen den Oberharzern und der Online-Uni von Vincent Zimmer, einem der beiden Kiron-Gründer, sowie TU-Präsident Professor Thomas Hanschke. Seitens der Clausthaler Universität hatte auch Professor Andreas Rausch, der Vizepräsident für Forschung und Informationsmanagement, die Kooperation vorangetrieben. Um das nötige Geld für den Auftakt zu bekommen, führt die Kiron University eine Crowdfunding-Kampagne durch.

Weitere Informationen: https://kiron.university

Kontakt:
TU Clausthal
Pressesprecher
Christian Ernst
Telefon: +49 5323 72-3904
E-Mail: christian.ernst@tu-clausthal.de

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