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Kolloquium Konstruktionstechnik erstmals in Clausthal ausgerichtet

Clausthal-Zellerfeld. Wie muss eine Seiltrommel für innovative Faserseile konstruiert sein, wie ist der Fahrzeuginnenraum der Zukunft geformt und wie lassen sich Stahlkonstruktionen mittels magnetischer Sensoren verbessen? Diese und weitere Fragen sind auf dem „13. Gemeinsamen Kolloquium Konstruktionstechnik“ behandelt worden, das im Institut für Maschinenwesen (IMW) der TU Clausthal stattgefunden hat.

Die Professoren Norbert Müller (TU Clausthal) und Karl-Heinrich Grote (Universität Magdeburg) eröffneten das Kolloquium im Hörsaal des Instituts für Maschinenwesen. Foto: Ernst

Die Professoren Norbert Müller (TU Clausthal) und Karl-Heinrich Grote (Universität Magdeburg) eröffneten das Kolloquium im Hörsaal des Instituts für Maschinenwesen. Foto: Ernst

Das Kolloquium war 2003 unter Beteiligung der drei Universitäten in Dresden, Magdeburg und Rostock ins Leben gerufen worden, um sich angesichts wachsender Herausforderungen bei Industrie- und Forschungsprojekten besser zu vernetzen. Inzwischen bringen sich auch die RWTH Aachen, die Universität Bayreuth und die TU Clausthal in die Veranstaltung mit ein. Erstmals fand die Tagung in diesem Jahr mit rund 50 Teilnehmenden im Oberharz statt. In seiner Begrüßung lobte Professor Karl-Heinrich Grote aus Magdeburg „die freundliche Seminaratmosphäre, die es vortragenden Doktorandinnen und Doktoranden erleichtert, ihre Forschungsarbeiten zu präsentieren“.

Seitens der TU Clausthal hieß Professor Norbert Müller die Gäste willkommen. Der Wissenschaftler stellte dem Auditorium die Harzer Universität und das Fritz-Süchting-Institut für Maschinenwesen – „das historischste und schönste Clausthaler Institutsgebäude“ – vor und verwies auf einen der größten Absolventen des IMW: „Vor rund 25 Jahren hat der heutige chinesische Forschungsminister Professor Wan Gang an diesem Institut promoviert.“

Neben den Hochschulwissenschaftlern aus verschiedensten Ingenieurgebieten, denen das Kolloquium ein kreatives Forum des Austauschs bot, waren Vertreter aus der Wirtschaft (Daimler, Volkswagen) und von außeruniversitären Forschungseinrichtungen (Fraunhofer) dabei. Insgesamt umfasste die zweitägige Konferenz 32 Fachvorträge zu den Themen Qualitätssicherung, Produktentwicklung, Konstruktion und Berechnung. Zusammengestellt sind alle Beiträge in einem Tagungsband. Von der TU Clausthal gehörten Martin Schulze, M. Sc., und Diplom-Ingenieur Kai Treutler zu den Referenten.

Zum Rahmenprogramm zählten der Besuch des Oberharzer Bergwerksmuseum sowie eine Abendveranstaltung im Glück-Auf-Saal. „Die Organisation ist gut gelaufen, das Feedback der Teilnehmer war positiv“, zog Professor Müller eine zufriedene Bilanz. Im kommenden Jahr wird das Kolloquium fortgesetzt, die Ausrichtung wird dann der Lehrstuhl Konstruktionstechnik der Universität Rostock übernehmen.

Kontakt:
TU Clausthal
Pressesprecher
Christian Ernst
Telefon: +49 5323 72-3904
E-Mail: christian.ernst@tu-clausthal.de

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