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Exkursion: TU-Studierende besuchen Bergwerk Werra

Clausthal-Zellerfeld. Praxisnahe Ausbildung: 13 Clausthaler Studierende aus den Fachbereichen Wirtschaftsingenieurwesen sowie Energie und Rohstoffe haben das Bergwerk Werra in Herfa-Neurode bei Kassel besucht. Auf Einladung der K+S Kali GmbH lernten sie das Unternehmen kennen und betrachteten einen kompletten Arbeitszyklus unter Tage.

Clausthaler Studierende fuhren in das Kalibergwerk Werra ein.

Clausthaler Studierende fuhren in das Kalibergwerk Werra ein.

Organisiert wurde die Exkursion vom Förderkreis der Fachschaft Geowissenschaften, Rohstoffe und Wirtschaftswissenschaften (GRW). Mit dem Bergwerk Werra besichtigten die Bachelor- und Masterstudierenden der TU Clausthal die aktuell größte Untertage-Deponie in einer noch produzierenden Mine.

Zunächst bekamen die Hochschüler in einer Präsentation einen Einblick in das Tätigkeitsfeld der K+S Gruppe, einem Bergbauunternehmen mit den Schwerpunkten Kali- und Salzförderung, das weltweit 14.000 Beschäftigte zählt. Dabei erfuhren sie auch einige Einzelheiten über den Standort Herfa-Neurode. Im Anschluss ging es in voller Bergarbeiter-Montur zu einer Grubenbefahrung runter in den insgesamt 630 Meter tiefen Schacht, in dem Kali sowie Magnesiumsulfat gefördert werden. Neben Fahren unter Tage konnten die Studierenden einen kompletten Untertage-Arbeitszyklus begutachten, vom Laden des Haufwerkes über das Sichern des Hangenden mittels Firstankerung bis hin zum Bohren der Sprenglöcher.

„Die Exkursion nach Werra war ein tolles Erlebnis. Wir konnten aus nächster Nähe die einzelnen Prozessschritte des Pfeilerbaus beobachten, die wir sonst nur aus der Vorlesung kennen. Die Atmosphäre im Bergwerk unter Tage war eine ganz besondere. Die riesigen, weitläufigen Strecken des Werkes Werra erstrecken sich auf zwei Sohlen über eine Fläche so groß wie München und haben uns sehr beeindruckt“, so der Förderkreissprecher Matthias Hoffmann.

Der Förderkreis „Bergbau“ besteht an der TU Clausthal schon seit mehr als 20 Jahren und trifft sich regelmäßig in seiner Heimstätte im Institut für Bergbau. Die Exkursion nach Herfa-Neurode war dabei nicht der erste Ausflug der Studierenden. In den zurückliegenden Semestern wurden unter anderem Bergbau-Standorte im österreichischen Salzburg sowie der Braunkohle-Tagebau Hambach im Rheinischen Revier besichtigt. (A.B.)

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