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Geomechanisches Labor weiter ausgebaut

20.05.2015

Clausthal-Zellerfeld. Über eines der weltweit größten und leistungsfähigsten geomechanischen Labore verfügt inzwischen der Lehrstuhl für Deponietechnik und Geomechanik der TU Clausthal. Nachdem die Erweiterung der Räumlichkeiten im Mai abgeschlossen wurde, stehen insgesamt 750 Quadratmeter Laborfläche zur Verfügung. In den jüngsten Ausbau waren 280.000 Euro aus Institutsmitteln geflossen.

Für 280.000 Euro ist ein Gebäude in der Erzstraße 20 kernsaniert worden und dient nun als Erweiterung des Geomechanischen Labors der TU Clausthal. Seit 2008 sind insgesamt 600.000 Euro in den Ausbau des Labors geflossen.  (Foto: Institut)

Für 280.000 Euro ist ein Gebäude in der Erzstraße 20 kernsaniert worden und dient nun als Erweiterung des Geomechanischen Labors der TU Clausthal. Seit 2008 sind insgesamt 600.000 Euro in den Ausbau des Labors geflossen. (Foto: Institut)

In zwei Gebäuden bietet die moderne Einrichtung nun Platz für mehr als 25 Triaxial-Prüfstände zur thermisch-mechanisch-hydraulisch gekoppelten Analyse gesteinsphysikalischer Eigenschaften. Um die dafür notwendige Fläche zu erhalten, war zuvor ein Gebäude in der Erzstraße 20 kernsaniert worden. Zwischenwände wurden entfernt, ein neuer Betonfußboden eingebracht, die Hallendecke ausgetauscht sowie neue Fenster, Tore und Leitungen installiert.

Bereits im Jahr 2008 hatte die erfolgreiche Entwicklung, Konstruktion und Inbetriebnahme leistungsfähiger Prüfanlagen dazu geführt, das geomechanische Labor zu vergrößern. Da seitens der Hochschule keine Erweiterungsflächen verfügbar waren, wurde das Labor seinerzeit durch einen Anbau um rund 200 Quadratmeter erweitert. Die damaligen Baukosten in Höhe von 320.000 Euro wurden ebenfalls vollständig aus Drittmitteln des Lehrstuhls finanziert, so dass inzwischen 600.000 Euro in die Erweiterung des Laboratoriums investiert worden sind.

Die unverändert intensive Forschungstätigkeit auf dem Arbeitsgebiet von Professor Uwe Düsterloh hatte dann dazu geführt, dass in den vergangenen Monaten ein zweites Mal Ausbaupläne in die Tat umgesetzt wurden.

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