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Hochschulrat unterstützt Haushaltskonsolidierung

15.05.2015

Clausthal-Zellerfeld. Nach dem Aus der Uni-Allianz NTH muss die TU Clausthal bis September 2015 einen Masterplan zu ihrer strategischen Ausrichtung beim Wissenschaftsministerium vorlegen. Damit die Möglichkeit besteht, in zukunftsträchtige Bereiche zu investieren, ist finanzieller Spielraum erforderlich. Um die notwendigen Mittel freizusetzen und zur weiteren Haushaltskonsolidierung schlägt die TU einen Sparkurs ein. Der Hochschulrat der Uni hat sich in seiner Sitzung am 4. Mai hinter das Konzept des Präsidiums gestellt.

Bis Ende September 2015 muss die TU Clausthal in Hannover einen Masterplan vorlegen. Foto: Möldner

Bis Ende September 2015 muss die TU Clausthal in Hannover einen Masterplan vorlegen. Foto: Möldner

Angesichts der künftigen Wettbewerbsfähigkeit und um die Finanzierung von Forschungsschwerpunkten auf Spitzenniveau zu sichern, unterstützt der Hochschulrat die Reformanstrengungen, heißt es in einer Stellungnahme des Gremiums zum Masterplan. Gleichzeitig unterstreicht der Hochschulrat darin: „Basis ist eine fundierte Lehre in den Grundlagen.”

Die drei Clausthaler Forschungsbereiche und zugehörigen Zentren – Energie und Rohstoffe mit dem Energie-Forschungszentrum Niedersachsen, Materialien und Maschinen mit dem Clausthaler Zentrum für Materialtechnik sowie Komplexe Systeme und Simulation mit dem Simulationswissenschaftlichen Zentrum Clausthal-Göttingen – werden vom Hochschulrat als „zukunftsträchtig und essentiell für die Profilbildung der TU Clausthal” bestätigt. Zudem wird als Ziel formuliert, dass die Drittmittelfinanzierung bis zum Jahr 2020 um zehn Prozent gesteigert wird. Um den Reformprozess zu begleiten, empfiehlt das Gremium einen Industriebeirat zu bilden. Außerdem konnte inzwischen Professor Dr. Wilfried Müller, ehemaliger Rektor der Universität Bremen, die er damals zur Eliteuniversität geführt hatte, als Berater gewonnen werden.

Zur aktuellen Situation: Rund zwei Millionen Euro müssen im Jahresbudget der TU Clausthal für 2015 eingespart bzw. umgeschichtet werden (zum Beispiel müssen die Forschungszentren finanziell ausgestattet werden). Bezogen auf den Jahresetat von 65 Millionen vom Land und mehr als 35 Millionen Euro an Dritt- und Sondermitteln handelt es sich dabei um eine Größenordnung von zwei Prozent. Serviceeinrichtungen für die Studierenden sind von den Maßnahmen ausgenommen.

Zum Hintergrund: Die Grundfinanzierung der TU Clausthal ist nicht unproblematisch. Niedersachsens Hochschulen müssen zehn Prozent ihres Landeszuschusses in einen Topf geben. Anschließend werden diese Mittel aufgrund einer Formel neu verteilt. Grundlage hierfür sind Parameter aus Lehre und Forschung, beispielsweise Kennzahlen zu Absolventen, Drittmitteln, Promotionen und Stipendien. Im Bereich der Ingenieurwissenschaften steht die TU Clausthal dabei in Konkurrenz zur Leibniz Universität Hannover und zur TU Braunschweig, im Bereich der Naturwissenschaften muss sie sich zusätzlich mit der Universität Göttingen messen lassen. Der Vergleich mit diesen großen Universitäten führt dazu, dass der relativ kleinen TU Clausthal seit Jahren finanzielle Mittel abgezogen werden. Auch in den kommenden Jahren wird der Landesetat aufgrund der formelgebundenen Mittelzuweisung und Risiken bei der Zielvereinbarung Schwankungen unterworfen sein.

Kontakt:
TU Clausthal
Pressesprecher
Christian Ernst
Telefon: +49 5323 72-3904
E-Mail: christian.ernst@tu-clausthal.de

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