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TU-Delegation besucht schwedische Top-Uni und Scania

Stockholm. Der Nutzfahrzeughersteller Scania und die Königliche Technische Hochschule (KTH) in Stockholm genießen über Schwedens Grenzen hinaus einen hervorragenden Ruf. Auf Einladung von Dr. Harald Ludanek, Vizepräsident bei Scania und Hochschulratsmitglied der TU Clausthal, weilte eine Delegation der Harzer Universität in Europas Norden, um mögliche Kooperationen auszuloten.

Auf der Teststrecke von Scania (von links): Prof. Gunther Brenner, Prof. Sven Hartmann, Dr. Kathrien Inderwisch, Prof. Stefan Hartmann, Prof. Dieter Meiners, Prof. Andreas Rausch, Dr. Christoph Knieke und Dr. Christoph Müller.

Auf der Teststrecke von Scania (von links): Prof. Gunther Brenner, Prof. Sven Hartmann, Dr. Kathrien Inderwisch, Prof. Stefan Hartmann, Prof. Dieter Meiners, Prof. Andreas Rausch, Dr. Christoph Knieke und Dr. Christoph Müller.

Am ersten Tag der Reise besuchten die Wissenschaftler um Professor Andreas Rausch, TU-Vizepräsident für Forschung und Informationsmanagement, das Unternehmen Scania. Dr. Ludanek, der an der TU Clausthal studiert und promoviert hat, informierte die Gäste beispielsweise über die aktuelle Forschung & Entwicklung des Herstellers schwerer Lastkraftwagen. Auch Kooperationen, die mit verschiedenen wissenschaftlichen Einrichtungen laufen, wurden erläutert.

Um Anknüpfungspunkte zu finden, stellten in der Folge die Clausthaler – darunter Wissenschaftler der drei Institute für Informatik, für Technische Mechanik sowie für Polymerwerkstoffe und Kunststofftechnik – ihre Forschungsschwerpunkte den Vertretern des Unternehmens vor. Dabei ging es insbesondere um die Themen Simulation, Mobilität, Industrie 4.0 und Materialtechnik. Schließlich nahm der Besuch aus Südniedersachsen die firmeneigene Teststrecke für Lkw und Busse in Södertälje in Augenschein. Wer über eine entsprechende Fahrerlaubnis verfügt, durfte sich auch hinter das Steuer einer Zugmaschine setzen.

Tag zwei stand ganz im Zeichen des Besuchs der Königlichen Technischen Hochschule. KTH-Repräsentanten stellten Schwedens größte Technische Universität vor, an der mehr als 10.000 Studierende eingeschrieben und 3500 Mitarbeiter beschäftigt sind. Anschließend folgten ein halbes Dutzend Fachvorträge zur Forschung an der KTH, etwa über innovatives Transportwesen, eingebettete Systeme und Leichtbaustrukturen.

Labor für Urban Mobility und Transportation wird initiiert

Zum Abschluss des Kurzbesuchs sah sich die Clausthaler Gruppe das Nobelmuseum an. „Die Reise hat sich gelohnt. Wir haben unsere Pläne für den Ausbau eines Labors für Urban Mobility und Transportation an der TU Clausthal konkretisiert. Dieses soll in einer Kooperation mit dem integrierten Transportation Lab der KTH und mit Scania etabliert werden. Darauf aufbauend haben wir Schnittstellen für gemeinsame Projekte ausfindig gemacht und ebenfalls konkretisiert“, fasste Professor Rausch zusammen.

Kontakt:
TU Clausthal
Pressesprecher
Christian Ernst
Telefon: +49 5323 72-3904
E-Mail: christian.ernst@tu-clausthal.de

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