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Erfolgsmodell „Jugend forscht”: Landessieger zum 35. Mal an der TU gekürt

19.03.2015

Clausthal-Zellerfeld. Der Reiz und der Erfindergeist, die von „Jugend forscht” ausgehen, sind ungebrochen. Auf Bundesebene erlebt der Nachwuchswettbewerb seine 50. Auflage, und die Landessieger aus Niedersachsen wurden Mitte der Woche zum 35. Mal an der TU Clausthal gekürt. Während einer Preisverleihung mit rund 200 Gästen in der Aula Academica gab es viel Beifall für die Forscher von morgen.

Nora Willmaring, Landessiegerin im Fachgebiet Biologie, liegt die Widerstandsfähigkeit der Honigbiene gegenüber Milben am Herzen. Foto: Ernst

Nora Willmaring, Landessiegerin im Fachgebiet Biologie, liegt die Widerstandsfähigkeit der Honigbiene gegenüber Milben am Herzen. Foto: Ernst

Insgesamt 69 Schüler und Auszubildende im Alter von elf bis 21 Jahren hatten auf dem Landesausscheid 40 Projekte vorgestellt. „Dahinter stecken Kreativität, Durchhaltevermögen und harte Arbeit”, zollte der hauptberufliche Vizepräsident der TU Clausthal, Dr. Georg Frischmann, den Teilnehmern Anerkennung. Viel zum Erfolg für Europas größten Jugendwettbewerb für Naturwissenschaften und Technik tragen auch die Lehrer bei. „Allein in Niedersachsen gibt es 250 Betreuungslehrer. Sie sind ganz wichtig und unterstützen die Schüler hervorragend”, betonte Landeswettbewerbsleiter Thomas Biedermann.

Die Niedersachsen-Sieger, die in sieben Fachgebieten und zusätzlich für die beste interdisziplinäre Arbeit ernannt wurden, dürfen nun vom 26. bis 30. Mai zum Bundesfinale nach Ludwigshafen reisen. In der Kategorie Biologie wird Nora Willmaring aus dem Osnabrücker Raum dabei sein. Die 17-Jährige setzte sich die Rettung von Bienenvölkern, die von Milben befallen sind, zum Ziel. Im Zuge ihrer Arbeit konnte sie nachweisen, dass die Gabe von homöopathischen Präparaten die Überlebenschance der Honigproduzenten erhöht. Landesbester im Fachgebiet Arbeitswelt wurde Alexander Brosig. Der Gymnasiast aus Buxtehude präsentierte eine selbst entwickelte Fußsteuerung eines Roboterarms. Dadurch wird es möglich, komplizierte Dinge mit drei Armen zu erledigen.

Mit welcher Segelform sind Boote am schnellsten? Diese Frage stellte sich Tobias Hoch aus Göttingen. Dafür verglich der 20-jährige Physik-Landessieger eine moderne Mast-Segel-Kombination mit einem neuartigen Doppelflügel, und zwar sowohl in der Theorie als auch in einem Modellversuch im Windkanal. Julia Freund (Bad Zwischenahn) gewann im Fachgebiet Chemie. Die 15-Jährige entwickelte eine neuartige Methode, um das Abwasser in Klärwerken noch effektiver von Mikroplastik zu reinigen. Ebenfalls Landessieger wurden Felix Menze (16 Jahre, Hildesheim) im Bereich Geo- und Raumwissenschaften, Kai-Uwe Hollborn (18, Hermannsburg) in der Kategorie Mathematik/Informatik sowie die beiden Hannoveraner Frederic Jan Tausch (19) und Adrian Muminovic (17) im Fachgebiet Technik. Die Auszeichnung für die beste interdisziplinäre Arbeit bekam Svenja Henning (19, Buxtehude).

Neben den Preisträgern erhielten die Veranstalter Lob für die reibungslose Organisation. Das Team um die Patenbeauftragte der TU Clausthal für „Jugend forscht”, Maria Schütte, und Landeswettbewerbsleiter Biedermann ist seit Jahren eingespielt. Unterstützt wurden die Veranstalter auch vom Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft und vom Verein von Freunden der Harzer Universität.

Weitere Informationen: www.jufo.tu-clausthal.de

Kontakt:
TU Clausthal
Pressesprecher
Christian Ernst
Telefon: +49 5323 72-3904
E-Mail: christian.ernst@tu-clausthal.de

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