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Erfolgreiche Tagungsreihe Geomonitoring wird fortgesetzt

09.03.2015

Clausthal-Zellerfeld. Dank hochauflösender Radardaten aus dem Weltall und entsprechender Auswertungsverfahren können auf der Erde Bodenbewegungen im Millimeterbereich erkannt werden. Dieses Verfahren, Radarinterferometrie genannt, wird immer wichtiger, um Georisiken ausfindig und besser beherrschbar zu machen. Das ist auf der 4. Tagung Geomonitoring mit 120 Teilnehmenden in der Aula der TU Clausthal deutlich geworden.

Innovative Messtechnologien - im Bild ein 3D-Laserscanner - standen im Mittelpunkt auf der Tagung Geomonitoring in der Aula der TU. Je besser das Geomonitoring, umso geringer fallen die negativen Auswirkungen von Bodenbewegungen aus. Foto: Ernst

Innovative Messtechnologien - im Bild ein 3D-Laserscanner - standen im Mittelpunkt auf der Tagung Geomonitoring in der Aula der TU. Je besser das Geomonitoring, umso geringer fallen die negativen Auswirkungen von Bodenbewegungen aus. Foto: Ernst

„Ich freue mich über den ansehnlichen Zuspruch auf diese interdisziplinäre und zugleich internationale Konferenz”, sagte Professor Wolfgang Busch, der Leiter des Clausthaler Instituts für Geotechnik und Markscheidewesen (IGMC), bei der Begrüßung. Unter den Vertretern aus Wissenschaft, Wirtschaft und Behörden fanden sich auch Gäste aus den Niederlanden, Polen, Schweden, Kasachstan und Österreich. „Geomonitoring erfordert die Verknüpfung von Beobachtungsverfahren und Prozessmodellierung. Dies ist essenziell zur Reduzierung von Georisiken”, betonte Experte Busch. Neben dem Bereich Radarinterferometrie – der unter anderem am Beispiel einer Hangrutschüberwachung in Graach (Rheinland-Pfalz) und der Überwachung einer Schleusenanlage am Neckar erläutert wurde – standen auf der Tagung Fachvorträge zu den Themen Auswerte- und Monitoringmethoden sowie Raumbezug und Copernicus-Dienste im Blickpunkt.

„Diese Tagung passt ganz hervorragend an diesen Ort”, sagte Professor Oliver Langefeld, Vizepräsident der TU Clausthal für Studium und Lehre, in seinem Grußwort. Langefeld skizzierte die Bergbauhistorie der Region samt dem UNESCO-Weltkulturerbe Oberharzer Wasserregal. „Die Veranstaltung ist ein erfolgreiches Beispiel für das Motto der TU Clausthal: Innovation durch Tradition.”

Innerhalb der Tagungsreihe Geomonitoring hatte bereits die Premiere 2011 an der TU Clausthal stattgefunden. Danach waren die Mitausrichter, das Institut für Geodäsie und Photogrammetrie der TU Braunschweig (2012) sowie das Institut für Photogrammetrie und GeoInformation der Leibniz Universität Hannover (2013), zum Zuge gekommen. Neuer Mitausrichter in diesem Jahr war das Geodätische Institut der Leibniz Universität Hannover. Erstmals stand die Konferenz nicht unter dem Dach der Niedersächsischen Technischen Hochschule (NTH), da die Allianz der Universitäten zum 31. Dezember 2014 ausgelaufen war.

Die Tagungsteilnehmer hätten sich begeistert von der inhaltlichen Vielfalt und Qualität des Vortragsprogramms gezeigt, freute sich Dr. Steffen Knospe (IGMC), der neben Professor Busch Herausgeber des Tagungsbandes ist. Auch die Organisation mit dem Ambiente der Aula Academica, die Abendveranstaltung im Glück-Auf-Saal und das winterliche Clausthal-Zellerfeld kamen bei den Gästen gut an. Aufgrund des breiten Zuspruchs und der hohen Relevanz des Themas ist die fünfte Veranstaltung der Reihe für den 3. und 4. März 2016 in Braunschweig angekündigt worden.

Weitere Informationen: www.geo-monitoring.org

Kontakt:
TU Clausthal
Pressesprecher
Christian Ernst
Telefon: +49 5323 72-3904
E-Mail: christian.ernst@tu-clausthal.de

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