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Energetische Sanierung von TU-Gebäuden läuft weiter

Clausthal-Zellerfeld. Auch im Jahr 2015 wird an der TU Clausthal weiter gebaut. Allein in die sogenannte energetische Ertüchtigung von Gebäuden im Campusgebiet Feldgraben sollen im laufenden Jahr mehr als 2,3 Millionen Euro fließen. Ein positiver Bescheid aus Hannover auf einen laufenden Antrag vorausgesetzt, könnte sich die Summe sogar auf mehr als drei Millionen Euro erhöhen.

Blick auf das Gebäude „Geophysik“, in dem für rund 1,8 Millionen Euro die Fassade, das Dach und die Heizung erneuert werden. Es steht im Clausthaler Campusgebiet Feldgraben. Foto: Ernst

Blick auf das Gebäude „Geophysik“, in dem für rund 1,8 Millionen Euro die Fassade, das Dach und die Heizung erneuert werden. Es steht im Clausthaler Campusgebiet Feldgraben. Foto: Ernst

Der größte Posten entfällt auf das Gebäude „Geophysik“ in der Arnold-Sommerfeld-Straße. Es wird im ersten und zweiten Obergeschoss eine hoch wärmegedämmte Fassade erhalten, eine neue Dachdämmung und -abdichtung sowie neue Heizkörper und -rohre. „Die Gestaltung der Fassade wird etwas anders ausfallen als bei den zuletzt im Campusgebiet sanierten Institutsgebäuden, vom Gesamteindruck aber dazu passen“, sagt Diplom-Ingenieur Jürgen Bodenstein, Leiter der Technischen Verwaltung an der TU Clausthal. Insgesamt werden laut Planung rund 1,8 Millionen Euro in dieses Gebäude investiert. Die Kosten tragen zu gleichen Teilen das Land Niedersachsen und die Hochschule.

Daneben erhält die Halle des Instituts für Tribologie ebenfalls eine neue Dachdämmung und -abdichtung. Die geschätzten Kosten belaufen sich auf 340.000 Euro. Neue Fenster wird es zudem auf der Südseite der Halle des Instituts für Polymerwerkstoffe und Kunststofftechnik geben. Die dafür veranschlagte Summe beträgt 210.000 Euro. Schließlich besteht die Hoffnung, dass in 2015 mit der Sanierung des Geologie-Gebäudes in der Leibnizstraße begonnen werden kann. Für den ersten Bauabschnitt ist eine Investition von rund 800.000 Euro vorgesehen. „Die Maßnahme ist beantragt. Mit einer Antwort rechnen wir in den kommenden Wochen“, so Bodenstein.

Neben den aufgeführten energetischen Modernisierungen laufen bereits vielerorts Baumaßnahmen und Brandschutzsanierungen. So werden Umbau und Sanierung im Institut für Schweißtechnik und Trennende Fertigungsverfahren fortgeführt und das Herrichten von Räumlichkeiten für das Simulationswissenschaftliche Zentrum, das Rechenzentrum und das Institut für Elektrische Informationstechnik in bereits bestehenden Gebäuden vorangetrieben. Am Drilling Simulator in Celle wird ebenfalls weiter gearbeitet.

Die TU Clausthal setzt somit auch in 2015 die umfangreichen Sanierungs-, Brandschutz- und Verschönerungsarbeiten fort. Begonnen hatte die sogenannte bauliche Ertüchtigung im größeren Stil im Jahr 2009 mit der Grundsanierung des Audimax. Durch Mittel aus dem Konjunkturpaket II, des Landes sowie von der Universität haben anschließend zahlreiche Uni-Institute neue Fassaden und Fenster bekommen, zuletzt das Gebäude mit dem Institut für Elektrische Energietechnik und Energiesysteme. Dazu waren Handwerker in Hörsälen, Laboren, Hauptgebäude und Bibliothek im Einsatz. Alle Kosten zusammengerechnet wurden und werden an der TU Clausthal zwischen 2009 und 2015 deutlich mehr als 20 Millionen Euro in Baumaßnahmen investiert. Dabei ist auch der Neubau des Clausthaler Zentrums für Materialtechnik eingerechnet, in den neben Geldern von Land und Universität Mittel aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) eingeflossen sind.

Kontakt:
TU Clausthal
Pressesprecher
Christian Ernst
Telefon: +49 5323 72-3904
E-Mail: christian.ernst@tu-clausthal.de

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