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Lithiumionen-Batterien: Fachübergreifender Workshop auf dem Energie-Campus

Goslar. Zur Zukunft elektrochemischer Speichersysteme tagten 60 Wissenschaftler aus ganz Deutschland unter Federführung des Instituts für Energieforschung und Physikalische Technologien (IEPT) auf dem Energie-Campus in Goslar. Das Fazit der Teilnehmer: Eine fachübergreifende Vernetzung trägt wesentlich dazu bei, die Forschungsanstrengungen in verbesserte Lithiumionen-Batterien für mobile Energiespeicher umzusetzen. Die TU Clausthal liefert hierzu wichtige Impulse.

Über elektrochemische Speichersysteme tauschten sich etwa 60 Wissenschaftler auf dem Energie-Campus der TU Clausthal in Goslar aus. Foto: IEPT

Über elektrochemische Speichersysteme tauschten sich etwa 60 Wissenschaftler auf dem Energie-Campus der TU Clausthal in Goslar aus. Foto: IEPT

Die beteiligten Wissenschaftler aus dem DFG-Schwerpunktprogramm „Werkstoffe mit neuem Design für verbesserste Lithium-Ionen-Batterien“ (WeNDeLIB) sowie dem „Graduiertenkolleg Energiespeicher und Elektromobilität Niedersachsen“ (GEENI) tauschten zwei Tage lang in Goslar die neuesten Erkenntnisse zu Lithiumionen-Batterien aus. Das DFG-Schwerpunktprogramm WeNDeLIB ist grundlagenorientiert und hat seinen Fokus auf den thermodynamischen Eigenschaften von Batterie-Materialien, um Herstellung, Leistungsfähigkeit und Sicherheit zukünftiger Batterien zu verbessern. Das Graduiertenkolleg GEENI wird vom Ministerium für Wissenschaft und Kultur Niedersachsen gefördert und bildet insbesondere Nachwuchswissenschaftler ingenieurtechnischer Bereiche zu Experten der elektrochemischen Speicherung aus.

Die fachliche Breite der Teilnehmer, angefangen von Materialphysikern, die sich mit atomaren Transportvorgängen beschäftigen, bis hin zu Ingenieuren, die die Produktion und Integration ganzer Batteriesysteme vorantreiben, deckte die komplette Forschungs-, Entwicklungs- und Produktionskette moderner Lithiumionen-Batterien ab. Dadurch bekamen die Teilnehmer des Workshops einen weit über ihren normalen Forschungsalltag hinausgehenden Einblick in die Arbeits- und Denkweisen am jeweils anderen Ende der Wertschöpfungskette.

Weitergehende Informationen zur Arbeit eines am Batteriemarktes tätigen Unternehmens lieferte Dr. Ralph Dietmar Otterstedt von CS Energy Materials, einem Joint Venture der in Goslar ansässigen H.C. Starck GmbH mit der japanischen JNC Corporation. Nach einem Vortrag, in dem er den hohen Innovations- und Kostendruck im Markt für Batteriematerialien betonte, führte er die Workshop-Gruppe durch eine Pilotanlage für die Materialproduktion.

Das Institut für Energieforschung und Physikalische Technologien ist an beiden Programmen beteiligt. Der Veranstalter des Workshops, Professor Holger Fritze, betonte: „Die Idee, beide Programme in einem Workshop zusammenzuführen, hat deutliche Synergieeffekte und solide Kooperationsansätze hervorgebracht, so dass die Fortführung gemeinsamer Veranstaltungen bereits geplant wurde.“ (da)

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