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US-Lehrkonzept erfolgreich in Clausthal angewendet

06.08.2014

Clausthal-Zellerfeld. Der US-amerikanische Erfinder und Staatsmann Benjamin Franklin hat einst sinngemäß gesagt: Erzähle es mir – und ich werde es vergessen. Zeige es mir – und ich werde mich erinnern. Lass es mich tun – und ich werde es behalten. Getreu dieser Philosophie werden die Studierenden an der TU Clausthal im Fach „Petroleum Engineering” (Erdöl- und Erdgastechnik) ausgebildet.

Professor Joachim Oppelt (links) und Dr. Catalin Teodoriu (rechts) rahmen die fünf siegreichen Studenten ein, die eine Kombination von Bohrlochsicherungsventilen im Modell erstellten.

Professor Joachim Oppelt (links) und Dr. Catalin Teodoriu (rechts) rahmen die fünf siegreichen Studenten ein, die eine Kombination von Bohrlochsicherungsventilen im Modell erstellten.

Diejenigen, die in der Lehrveranstaltung „Grundlagen der Bohrtechnik” die besten Modelle gebaut und präsentiert haben, sind zum Abschluss des Sommersemesters ausgezeichnet worden. Über Platz eins freute sich die Gruppe „Roughnecks” mit den Studierenden Fritjof Bruns, Erik Feldmann, Nicolas Karasz, Gion Strobel und Toriq Thompson. Als Anerkennung für ihr Modell einer Kombination von Bohrlochsicherheitsventilen erhielt jeder eine „Bluetooth Soundbox”, gesponsert vom Unternehmen Baker Hughes.

Dozent dieser besonders praxisnahen Lehrveranstaltung ist Dr. Catalin Teodoriu. Als der Bohrexperte vor fünf Jahren von der renommierten Texas A&M University (USA) an die TU Clausthal kam, brachte er die Idee des „Hands-on Teaching” mit, des Lernen durch Handeln. Zu Beginn führt Dr. Teodoriu die Teilnehmenden – darunter Bachelor- und Masterstudierende – per Vorlesung in die Thematik ein. Danach bekommen die Studierenden, eingeteilt in Gruppen, ein Seminarthema, das sie anhand eines selbst erstellten Modells vorstellen müssen. Die Modelle werden von den Studierenden entworfen und in der Werkstatt des Instituts für Erdöl- und Erdgastechnik gebaut.

„Es hat sich gezeigt: Durch aktives Einbeziehen der Studierenden in die Thematik wird der Sachverhalt nachhaltiger verstanden und Probleme können besser gelöst werden”, sagt Dr. Teodoriu. Neben dem Fachlichen sieht der Dozent weitere positive Effekte. So wird die Teamarbeit – ganz wichtig in der Branche der Erdöl- und Erdgastechnik – gestärkt, die Präsentationstechniken und der Blick für die Praxis werden geschult und die internationale Kommunikationsfähigkeit verbessert. Denn der gesamte Studiengang läuft in englischer Sprache.

Obwohl die Studierenden beim Anfertigen ihrer Modelle einen Budgetrahmen einhalten müssen, entstehen durch die aufwendige Art der Lehrveranstaltung Kosten. Seit fünf Jahren unterstützen außer Baker Hughes die Unternehmen voestalpine, OneSubsea (Cameron), Weatherford und ITE Engineering das Lehrprojekt. Zudem sind Studiengebühren in die Veranstaltung eingeflossen. „Die Modelle sind nicht nur für den Moment”, erläutert Teodoriu, „sie werden genutzt, um auch künftigen Studentengenerationen die Bohrtechnik näher zu bringen.”

Kontakt:
TU Clausthal
Pressesprecher
Christian Ernst
Telefon: +49 5323 72-3904
E-Mail: christian.ernst@tu-clausthal.de

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