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Pipeline-Inspektion: Studierende auf Exkursion

08.07.2014

Lingen/Clausthal. Insgesamt 16 Studierende der TU Clausthal haben zum Ende des Sommersemesters das Entwicklungs- und Fertigungszentrum der Rosen-Gruppe in Lingen (Ems) besucht. Kerngeschäft des international tätigen Unternehmens mit rund 2200 Beschäftigten ist die Pipeline-Inspektion.

Die Studierenden der TU Clausthal stellten sich vor zwei sogenannten Molchen, High-Tech-Werkzeuge zur Pipeline-Inspektion und -Reinigung, zum Gruppenbild auf. Foto: Institut

Die Studierenden der TU Clausthal stellten sich vor zwei sogenannten Molchen, High-Tech-Werkzeuge zur Pipeline-Inspektion und -Reinigung, zum Gruppenbild auf. Foto: Institut

Thomas Beuker, studierter Geophysiker und derzeit „Director Corporate Marketing Pipelines” der Firma, erläuterte den Studierenden zunächst die Technologien der Produkte. Als Marktführer im Bereich Überwachung, Inspektion und Diagnose von komplexen Anlagen wie Raffinerien, Tanklagern und Rohrleitungen liegt der Schwerpunkt darauf, Spezialinstrumente für die Reinigung und Zustandsbewertung von Rohrleitungen herzustellen. Mit diesen High-Tech-Werkzeugen, die „Molche” genannt werden, können Öl- und Gasleitungen im laufenden Betrieb inspiziert und analysiert werden. „Während der Reise eines Molchs durch Hunderte Kilometer Rohrleitung sammelt er mehrere Terabyte an Daten”, so Beuker. Die Auswertung, Interpretation und Aufbereitung dieser Informationsmengen werden mit eigenen Experten und eigener Software durchgeführt.

Nach dem Vortrag folgte eine Führung durch die Produktion und Fertigung entlang dem Weg vom Rohmaterial bis zum fertigen Molch. „Besonders beeindruckend ist die Vielzahl und Güte an selbst produzierten Halbzeugen, Bauteilen und Baugruppen gewesen. Wie uns gezeigt wurde, fertigt die Firma nahezu 95 Prozent der Bauteile für ihre Produkte selbst”, so Dominik Orgel, Student der Energietechnologien im sechsten Semester. Bei der Führung durch die hochspezialisierte Fertigung von Kleinserien habe man das Gefühl gehabt, in einer Manufaktur zu sein. Es existiert sogar ein Unternehmensbereich für die Entwicklung eigener Kunststoffe. Während des gesamten Tages standen die Beschäftigten für Fragen der angehenden Ingenieure aus dem Harz zur Verfügung. Abschließend erhielten die Clausthaler einen Einblick darin, wie notwendig der Einsatz von Molchen für einen sicheren Betrieb von Anlagen in der Öl- und Gasindustrie ist.

„Im Rahmen solcher Exkursionen können die Studierenden das Unternehmen vor Ort kennen lernen und den Kontakt zu Experten in der Industrie herstellen”, zog Steven Hotopp, wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Erdöl- und Erdgastechnik (ITE), ein positives Fazit. Durch persönliche Gespräche zwischen Studierenden und Firmenvertretern hätten sich sogar Optionen für Praktika oder Abschlussarbeiten ergeben. Ermöglicht wurde die vom ITE organisierte Exkursion durch den Einsatz von Studiengebühren.

Kontakt:
TU Clausthal
Institut für Erdöl- und Erdgastechnik
Dipl.-Wi.-Ing. Steven Hotopp
Telefon: +49 5323 72-5016
E-Mail: steven.hotopp@tu-clausthal.de

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