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Elektromobilität: Fünf Fahrzeuge übergeben

27.05.2014

Wolfsburg/Clausthal. Die TU Clausthal ist als Partner im „Schaufenster Elektromobilität” an vielfältigen Forschungsprojekten beteiligt. Für das Vorhaben „Quicar elektrisch” hat Volkswagen als Industriepartner die ersten 20 Modelle des „e-up!” an beteiligte Hochschulen übergeben. Die TU hat fünf Fahrzeuge erhalten, fünf weitere folgen im Projektverlauf.

Die TU Clausthal – hier vertreten durch die Abteilung für Betriebswirtschaftslehre und Unternehmensführung um Professor Wolfgang Pfau – erhielt fünf E-Fahrzeuge aus der Flotte des Modells „e-up!” in Wolfsburg. Foto: VW

Die TU Clausthal – hier vertreten durch die Abteilung für Betriebswirtschaftslehre und Unternehmensführung um Professor Wolfgang Pfau – erhielt fünf E-Fahrzeuge aus der Flotte des Modells „e-up!” in Wolfsburg. Foto: VW

Ziel dieses praxisnahen Forschungsprojekts ist es, die Fahrzeuge in campusweiten Carsharing-Projekten zu erproben. Insbesondere Fragen der wirtschaftlichen Einbettung von Elektrofahrzeugen in eine Carsharing-Flotte sowie der Entwicklung nachhaltiger Betreiber- und Nutzungskonzepte stehen im Vordergrund. Die TU Clausthal begleitet neben der TU Braunschweig, der Leibniz Universität Hannover und der Ostfalia Hochschule die wissenschaftliche Erprobung.

Zudem wird im Projekt „MOBILE4e” an einem Weiterbildungskonzept für Akademiker innerhalb der Elektromobilität gearbeitet. Weiterbildung, Wissenserweiterung und Wissenstransfer werden zwingend benötigt, um die Vorreiterrolle Deutschlands in der Elektromobilität aufrecht zu erhalten.

Beide Projekte richten aus wirtschaftswissenschaftlicher Sicht den Fokus auf die Entwicklung von Geschäftsmodellen. Dieses Thema stellt einen derzeitigen Forschungsschwerpunkt der Abteilung für Betriebswirtschaftslehre und Unternehmensführung von Professor Wolfgang Pfau dar. „Die Entwicklung hin zum Elektrofahrzeug ist weit mehr als ein Austausch des Antriebs. Elektrofahrzeuge werden die Gesellschaft in ähnlicher Weise verändern, wie es das Smartphone getan hat. In Zukunft wird das E-Fahrzeug seine größte wirtschaftliche Bedeutung in der Funktion als Datengenerator erlangen”, so Professor Pfau.

Durch das Mitwirken im „Schaufenster Elektromobilität Niedersachsen” sind im vergangenen Jahr zwei Stellen für wissenschaftliche Mitarbeiter an der TU Clausthal und am Energie-Forschungszentrum Niedersachsen in Goslar besetzt worden. Das „Schaufenster Elektromobilität Niedersachsen” ist eines von bundesweit vier Schaufenster-Großprojekten zur Elektromobilität. Ziel ist es, E-Mobilität für die breite Öffentlichkeit sichtbar zu machen.

Kontakt:
TU Clausthal
Pressesprecher
Christian Ernst
Telefon: 05323 – 72 3904
E-Mail: christian.ernst@tu-clausthal.de

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