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Batterie- und Sensoriktestzentrum: Grundstein gelegt

29.04.2014

Goslar. Der Grundstein für das neue Batterie- und Sensoriktestzentrum (BST) ist auf dem Energie-Campus in Goslar gelegt worden. Die Einrichtung wird federführend vom Energie-Forschungszentrum Niedersachsen der TU Clausthal und dem Fraunhofer Heinrich-Hertz-Institut (HHI) in Goslar betrieben. Bauherr ist das Goslarer Unternehmen Stöbich Brandschutz GmbH.

Dr. Jochen Stöbich legt den Grundstein für das neue Testzentrum. Der Unternehmer investiert rund 1,8 Millionen Euro in den Bau des Gebäudes. Foto: Juhrs

Dr. Jochen Stöbich legt den Grundstein für das neue Testzentrum. Der Unternehmer investiert rund 1,8 Millionen Euro in den Bau des Gebäudes. Foto: Juhrs

Die wissenschaftliche Grundausstattung wird im Rahmen eines EFRE-Projektes durch das niedersächsische Ministerium für Wissenschaft und Kultur, die TU Clausthal sowie die Fraunhofer Gesellschaft mitfinanziert. Das Testzentrum wird laut aktueller Planung im Spätsommer 2014 seinen Forschungsbetrieb aufnehmen. „Clausthal und Goslar avancieren zur Wissenschaftsregion – getragen und inspiriert von einer weltoffenen Universität und einer aufgeschlossenen Unternehmerschaft”, sagte TU-Präsident Professor Thomas Hanschke bei der Grundsteinlegung. „Ich danke dem Land Niedersachsen sowie Dr. Jochen Stöbich für die Investitionsbereitschaft, wodurch die Errichtung des Batterie- und Sensoriktestzentrums überhaupt erst möglich wird.”

In dem Testzentrum soll in Zukunft auf einer Fläche von rund 1500 Quadratmetern das Verhalten von Hochleistungsenergiespeichern in Grenzsituationen untersucht werden. Auf der Basis dieser Erkenntnisse sollen neue Sicherheitsanforderungen speziell für den Brandschutz derartiger Energiespeicher entwickelt werden, um diese künftig großflächig in Elektrofahrzeugen und stationären Speichersystemen (etwa dezentrale Energiespeicher in Einfamilienhäusern oder Bürogebäuden) einzusetzen. Die neue Infrastruktur im BST ermöglicht Belastungstests mit bis zu einem Megawatt, Kurzschlussversuche mit bis zu 10.000 Ampere sowie Hochtemperaturtests.

Das entstehende Testzentrum fördert darüber hinaus die Ansiedlung neuer Spin-Off-Unternehmen aus den ansässigen Forschungsinstituten auf dem Energie-Campus. So wird beispielsweise das aus dem Fraunhofer HHI entstandene und neugegründete Unternehmen FemtoFiberTec GmbH künftig dort seinen Firmensitz finden. Somit ergibt sich eine hervorragende Synergie aus Grundlagenforschung am EFZN, der wirtschaftsnahen Umsetzung wissenschaftlicher Ergebnisse durch das Fraunhofer Institut bis hin zur wirtschaftlichen Vermarktung durch neugegründete Unternehmen.

Die Forschungsinfrastruktur auf dem Energie-Campus wird durch den Neubau des Technikumsgebäudes erheblich erweitert und schafft ein zumindest bundesdeutsches Alleinstellungsmerkmal im Bereich der Batterie- und Sensortechnologie. Damit werden die ansässigen Universitäten und Forschungseinrichtungen sowie die regionale Wirtschaft hinsichtlich ihrer Wettbewerbsfähigkeit weiter gestärkt und auf die Zukunft vorbereitet.

Kontakt:
TU Clausthal
Pressesprecher
Christian Ernst
Telefon: 05323 – 72 3904
E-Mail: christian.ernst@tu-clausthal.de

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