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CeBIT: Vizekanzler und Ministerpräsident interessieren sich für Clausthaler Forschung

11.03.2014

Hannover. Automatische Erkennung von Geisterfahrern: Sehr großes Interesse genießt der Auftritt der TU Clausthal zu diesem Thema derzeit auf der CeBIT. Hochrangige Politiker wie Vizekanzler Sigmar Gabriel oder Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil, Medienteams und zahlreiche Besucher informierten sich bereits über die sogenannte Falschfahrer-App.

Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil (Mitte) besuchte den Stand der TU Clausthal und ließ sich von Universitätspräsident Professor Thomas Hanschke (l.) und Professor Andreas Rausch den Fahrsimulator erklären. Foto: Ernst

Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil (Mitte) besuchte den Stand der TU Clausthal und ließ sich von Universitätspräsident Professor Thomas Hanschke (l.) und Professor Andreas Rausch den Fahrsimulator erklären. Foto: Ernst

Neben Bundeswirtschaftsminister Gabriel stattete Niedersachsens Wirtschaftsminister Olaf Lies den Oberharzer Forschern am Montag, dem ersten Messetag, einen Besuch ab. Lies nahm im Simulator hinterm Lenkrad Platz und ließ sich von Software-Experte Professor Andreas Rausch die Details des Clausthaler Projektes erklären. In einem Programmierpraktikum hatten Informatik-Studierende der TU – in Kooperation mit dem Braunschweiger Ingenieurdienstleister c4c und der ITS Niedersachsen GmbH – den vorgestellten Prototyp entwickelt: ein frühzeitiges Warnsystem gegen Falschfahrer per App. Dabei werden Informationen zwischen Fahrzeug und Infrastruktur bzw. direkt zwischen Fahrzeugen ausgetauscht. Erkennt das computergestützte System einen Geisterfahrer, schlägt es über das Handy optisch und akustisch Alarm.

Clausthals Universitätspräsident Professor Thomas Hanschke und Professor Rausch gaben dann am Dienstag auch Ministerpräsident Weil und Wissenschaftsministerin Gabriele Heinen-Kljajic einen Einblick in die Innovation. Vor dem Hintergrund von jährlich 1800 Verkehrsmeldungen zu Falschfahrten auf deutschen Autobahnen kann die Technologie helfen, Unfälle zu vermeiden und Leben zu retten. Beide Politiker lobten den Anwendungsbezug des Software-Projektes.

Längst ist die neue Falschfahrer-App auch bei den Medien ein großes Thema. Nach beispielsweise Spiegel Online und heute.de interessierten sich auf der CeBIT, dem weltgrößten IT-Event, auch Fernsehteams von RTL und MDR sowie mehrere Radiosender dafür. Diplom-Mathematikerin Ingrid Schindler stand den Journalisten Rede und Antwort. Die Clausthalerin koordiniert den Messeauftritt des Lehrstuhls für Software Systems Engineering. Es ist bereits die siebte CeBIT-Teilnahme der TU-Informatiker seit 2008.

Zum aktuellen Team zählt auch Christopher Horst. Er ist einer der vier Studierenden, die die Falschfahrer-App programmiert haben. „Ich hätte nie gedacht, dass dieses Projekt mal ein solcher Renner wird und ich damit auf die CeBIT komme”, so der Informatikstudent. Die Ausbildung der TU Clausthal sei eben anwendungsbezogen und praxisnah.

Die TU Clausthal präsentiert sich auf dem niedersächsischen Gemeinschaftsstand „Innovatives Niedersachsen” in Halle 9, Stand C28. Die CeBIT läuft noch bis zum 14. März. Insgesamt werden mehr als 200.000 Besucher erwartet.

Kontakt:
TU Clausthal
Pressesprecher
Christian Ernst
Telefon: 05323 – 72 3904
E-Mail: christian.ernst@tu-clausthal.de

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