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Texturschule in Forschungskooperation durchgeführt

30.11.2013

Garching. Einer langjährigen Tradition in der Organisation von Texturschulen folgend, beginnend in den frühen 1970er Jahren, hat die Technische Universität Clausthal die diesjährige Texturschule im aktuellen Wintersemester gemeinsam mit dem Heinz-Maier-Leibnitz Zentrum in Garching veranstaltet.

Der Clausthaler Professor Hein-Günter Brokmeier (5. von links) mit den Teilnehmern der Texturschule in Garching bei München. Foto: Schürmann

Der Clausthaler Professor Hein-Günter Brokmeier (5. von links) mit den Teilnehmern der Texturschule in Garching bei München. Foto: Schürmann

Von Beginn an hat sich die TU Clausthal aktiv an der Instrumentierung der neuen Forschungsneutronenquelle Heinz-Maier-Leibnitz (FRM II) beteiligt, an der Ausgestaltung des Materialforschungs-Diffraktometers Stress-Spec mitgewirkt und die Texturanalytik implementiert. Neben der Ausrüstung des Messplatzes mit einem zurzeit weltweit einmaligen Robotersystem zur automatischen Texturanalyse (ein Projekt des Bundesforschungsministeriums) ist die Ausbildung in Texturanalytik eine Kernaufgabe, um den Nutzerkreis von sehr leistungsfähigen Geräten zu erweitern.

Das Thema der diesjährigen Texturschule, organisiert durch Professor Heinz-Günter Brokmeier, lautete „Vom Flächenzählerbild zur Polfigur” und war ausgelegt auf das Arbeiten mit modernen Instrumenten der Neutronen-, Synchrotron- und Laborröntgendiffraktometrie. 17 Teilnehmer aus Universitäten, Forschungszentren und Industrie wurden von den lokalen Organisatoren Dr. Michael Hofmann (FRM II, TU München) und Dr. W.M. Gan vom Helmholtz-Zentrum Geesthacht in Garching begrüßt.

Das Programm umfasste Einführungen in kristallographische Texturen, in Polfiguren und in die Orientierungsverteilungsfunktion. Das Wesentliche aber war die Praxis im Umgang mit Analysesoftware um zunächst Polfiguren zu erzeugen. Die Interpretation von Polfiguren beinhaltete auch Einflüsse von Präparation und Messstrategie. Professor Helmut Schaeben von der Bergakademie TU Freiberg hat in die Orientierungsverteilungsfunktion eingeführt und wertvolle Beispiele zur Nutzung von MTEX aufgezeigt. An einigen Beispielen wurden der Nutzen der Orientierungsverteilungsfunktion und erste Schritte zur Interpretation geübt.

Abschließend haben alle Teilnehmer die Chance wahrgenommen, die Forschungsneutronenquelle Heinz-Maier-Leibnitz und seine Instrumentierung zu besichtigen. Dadurch wurde ein Eindruck vermittelt, welch leistungsstarke Forschungsneutronenquelle mit dem FRM II nicht zuletzt auch für die Materialforschung zur Verfügung steht.

Kontakt:
Technische Universität Clausthal
Institut für Werkstoffkunde und Werkstofftechnik
Professor Heinz-Günter Brokmeier
E-Mail: heinz-guenter.brokmeier@tu-clausthal.de
Telefon: 05323/72-2867 oder 04152/87-1207

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