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ENTRIA: Plattform für Entsorgungsforschung hat Arbeit aufgenommen

21.06.2013

Hannover. Die Entsorgung radioaktiver Reststoffe stellt ein in Deutschland bisher ungelöstes Problem dar. Einen Beitrag zur Bewältigung dieser gesamtgesellschaftlichen Aufgabe will die Forschungsplattform ENTRIA leisten. In dieser Woche stellten das Sprecherteam sowie die Präsidenten der NTH-Mitgliedsuniversitäten die Arbeit der Plattform dem Umweltminister und der Wissenschaftsministerin des Landes Niedersachsen vor.

Wie können radioaktive Reststoffe sicher und nachhaltig entsorgt werden? Das ist die Kernfrage, um die sich die neue Forschungsplattform ENTRIA in den nächsten fünf Jahren drehen wird.

Wie können radioaktive Reststoffe sicher und nachhaltig entsorgt werden? Das ist die Kernfrage, um die sich die neue Forschungsplattform ENTRIA in den nächsten fünf Jahren drehen wird.

Beide Minister, Stefan Wenzel und Dr. Gabriele Heinen-Kljajić, betonten bei dem Treffen in Hannover ihr großes Interesse an der interdisziplinären Forschungsarbeit von ENTRIA und an der Ausbildung von Nachwuchswissenschaftlern. Ferner wurde die Bedeutung der Tatsache herausgestellt, dass diese Arbeiten hier in Niedersachsen stattfinden bzw. koordiniert werden. Zukünftige Austausche und weitere Treffen mit beiden Ministerien wurden vereinbart.

Was verbirgt sich hinter der neuen Forschungsplattform? Gemeinsam mit verschiedenen naturwissenschaftlichen und ingenieurwissenschaftlichen Instituten der TU Clausthal sowie ihrer Schwester-Universitäten in der Niedersächsischen Technischen Hochschule (NTH) – der Leibniz Universität Hannover und der TU Braunschweig – und weiteren Partnern betreiben Sozialwissenschaftler, Juristen, Politologen, Natur- und Technikwissenschaftler und Philosophen disziplinäre und interdisziplinäre Forschung und entwickeln Bewertungsgrundlagen für Entsorgungsoptionen für radioaktive wärmeentwickelnde Reststoffe. Ein Herangehen ohne eine vorherige Festlegung auf ein bestimmtes Entsorgungskonzept sowie eine weitgefächerte interdisziplinäre Zusammensetzung bilden die Grundlagen des Projekts.

Die Plattform leistet darüber hinaus einen Beitrag zur Ausbildung von auf diesem Gebiet dringend benötigten wissenschaftlichen Nachwuchskräften. Zusätzlich zu einer disziplinären Ausbildung soll ihnen das Bewusstsein für über Disziplingrenzen hinausgehende Fragestellungen und Zusammenhänge sowie Kenntnisse der Sicht- und Arbeitsweise anderer Disziplinen vermittelt werden.

Neben der eigenen wissenschaftlichen Arbeit leitet das Institut für Endlagerforschung der TU Clausthal das ENTRIA-Sprecherprojekt, das die einzelnen Arbeitspakete zusammenführt und koordiniert und ENTRIA nach außen vertritt. Das Clausthaler Institut leitet die Teilprojekte Synthese, Koordination und Kommunikation (Sprecherprojekt) sowie Endlagerung in tiefen geologischen Formationen ohne Vorkehrungen zur Rückholbarkeit, also die wartungsfreie Tiefenlagerung. Zusätzlich ist das Institut am Teilprojekt Interdisziplinäre Risikoforschung beteiligt.

Einen Überblick über alle beteiligten Partner finden Sie hier:
www.ielf.tu-clausthal.de/forschungsplattform-entria.
Weitere Details und Hintergründe gibt es auf der Seite:
www.entria.de.

Kontakt:
TU Clausthal
Pressesprecher
Christian Ernst
Telefon: 05323 – 72 3904
E-Mail: christian.ernst@tu-clausthal.de

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