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Chinesisch-deutsche Kooperationen: Experten tagten an der TU

Clausthal-Zellerfeld. Die TU Clausthal baut ihren Ruf als Universität mit hoher China-Kompetenz aus: Gerade hat das 5. Forum der „Gesellschaft für deutsche Professoren chinesischer Herkunft“ (GDPCH) im Oberharz stattgefunden. Ziel dieser Vereinigung ist der interdisziplinäre Austausch zwischen deutschen und chinesischen Wissenschaftlern.

Gruppenbild der Tagung der „Gesellschaft für deutsche Professoren chinesischer Herkunft“, die im Oberharz tagte.

Gruppenbild der Tagung der „Gesellschaft für deutsche Professoren chinesischer Herkunft“, die im Oberharz tagte.

Auf dem zweitägigen Treffen diskutierten 20 Mitglieder der GDPCH sowie Vertreter der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG), des Bundesforschungsministeriums und der chinesischen Botschaft über Kooperationstendenzen zwischen Deutschland und China. In seiner Begrüßung stellte TU-Vizepräsident Professor Oliver Langefeld die Universität Clausthal und ihre vielfach positiven Erfahrungen in Kooperationen mit neun chinesischen Partnerhochschulen vor: „Die TU Clausthal ist regional verwurzelt und wird global geschätzt, sie steht für eine individuelle Betreuung und familiäre Atmosphäre und bietet ein praxisorientiertes Studium.“ Beeindruckt zeigten sich die Tagungsteilnehmer um den GDPCH-Vorsitzenden Professor Gu Xuewu von den Zahlen: 29 Prozent internationale und 13 Prozent chinesische Studierende im Oberharz.

Botschaftsrat Dr. Feng Jiang informierte über ein Treffen, zu dem es Ende Mai zwischen Bundesforschungsministerin Johanna Wanka und ihrem chinesischen Amtskollegen Professor Wan Gang, einem ehemaligen Clausthaler, in Berlin gekommen war. Wang Gang hatte mitgeteilt, dass der erste Alumni-Club der TU Clausthal bald in China mit seiner Mitwirkung als Ehrenvorsitzender gegründet werde. Daneben riss der Botschaftsrat auch die Probleme bei Kooperationen an, zum Beispiel unzureichende Sprachkenntnisse und ein nur oberflächlicher Austausch.

Dr. Ingrid Krüßmann, bei der DFG mit zuständig für Asien, und Dr. Christian Jörgens, für Asien verantwortlich beim Bundesforschungsministerium, stellten ihre Aufgaben und neue Entwicklungen in der bilateralen Hochschulkooperation vor. So soll bald eine gemeinsame Beratungskommission der DFG und ihrer chinesischen Partnerorganisation gegründet werden. Es ist vorgesehen, dass die Gesellschaft für deutsche Professoren chinesischer Herkunft in dieser Kommission mitarbeitet.

In Clausthal haben zudem elf Professoren laufende Kooperationsprojekte erläutert. Die Tendenz geht in Richtung Multibeteiligungen und gebündelte Cluster. „TU Clausthal ist gerade mit vier deutschen und fünf chinesischen Partnern dabei, einen deutsch-chinesischen Sonderforschungsbereich aufzuziehen. Damit liegt die kleine TU ebenfalls im Trend“, sagte Professor Michael Z. Hou, China-Beauftragter der TU Clausthal und Hauptorganisator des 5. Professorenforums. Die 6. Auflage soll im kommenden Jahr an der Kunming University of Science and Technology in China stattfinden.

Kontakt:
TU Clausthal
Pressesprecher
Christian Ernst
Telefon: 05323 – 72 3904
E-Mail: christian.ernst@tu-clausthal.de

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