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CeBIT: Ministerpräsident Weil besucht Clausthaler Forscher

06.03.2013

Hannover. Über hohen Besuch freuten sich die Clausthaler Forscher zum Auftakt der CeBIT in Hannover. Niedersachsens neuer Ministerpräsident Stephan Weil und die neue Wissenschaftsministerin Dr. Gabriele Heinen-Kljajic schauten sich bei ihrem Rundgang den Messestand der TU Clausthal an und ließen sich das Exponat, ein sogenanntes Kräfteinformationssystem für die Rettungsdienste, erklären.

Landesregierung interessiert sich für Clausthaler Forschung: Ministerpräsident Stephan Weil und Wissenschaftsministerin Gabriele Heinen-Kljajic ließen sich von den Professoren Thomas Hanschke (r.) und Andreas Rausch (l.) das Projekt erklären. Foto: Ernst

Landesregierung interessiert sich für Clausthaler Forschung: Ministerpräsident Stephan Weil und Wissenschaftsministerin Gabriele Heinen-Kljajic ließen sich von den Professoren Thomas Hanschke (r.) und Andreas Rausch (l.) das Projekt erklären. Foto: Ernst

Begrüßt wurden die beiden Politiker von Universitätspräsident Professor Thomas Hanschke. Anschließend erläuterten Hanschke und Informatik-Professor Andreas Rausch, dessen Abteilung Software Systems Engineering für das Projekt verantwortlich zeichnet, das Demonstrationsobjekt: Ein neu entwickeltes System erfasst schon zu Beginn eines Feuerwehreinsatzes über Funketiketten, sogenannte RFID-Tags, automatisch relevante Informationen. So gibt es Antennen in den Sitzen der Fahrzeuge. Setzt sich ein Brandschützer, der ein Funketikett in der Kleidung hat, auf einen Sitz, geht eine Mitteilung an die Leitstelle heraus. Der Einsatzleiter weiß dadurch sofort, welche Kräfte mit welchen Qualifikationen im Wagen sitzen – und ob je nach Schadenslage jemand hinzugezogen werden muss.

Das Clausthaler Exponat, dem eine aufwendige Software zugrunde liegt, wird noch bis Samstag auf der CeBIT auf dem Gemeinschaftsstand „Innovationsland Niedersachsen” (Halle 9, Stand 50) präsentiert. Unter dem Niedersachsen-Label haben sich sechs Universitäten, zwei Fachhochschulen, zwei Forschungseinrichtungen (darunter das Clausthaler Umwelttechnik-Institut) und drei Unternehmen zusammengefunden. Gemeinsam führten sie intelligente Konzepte für die Welt von morgen vor, so Wissenschaftsministerin Heinen-Kljajic.

„Ich bin mit dem ersten Messetag sehr zufrieden gewesen. Bei uns war jede Menge los und wir haben viele interessante Gespräche geführt”, sagte Mirco Schindler. Der Clausthaler Diplom-Informatiker koordiniert den Harzer Messeauftritt. Neben dem Demonstrationsobjekt und einem Einsatzwagen der Feuerwehr wird ein Video gezeigt, das gemeinsam mit der Berufsfeuerwehr Wolfsburg entstanden ist. Das Kräfteinformationssystem kann für die Katastrophenschützer in doppelter Hinsicht von Vorteil sein: Einerseits um einen laufenden Notfalleinsatz optimaler abzuwickeln und so im besten Fall Menschenleben zu retten, andererseits um anhand kluger Datenanalysen den Einsatz auszuwerten und so künftige Rettungsmaßnahmen besser geplant und reibungsloser durchzuführen.

Die CeBIT ist der weltweit größte Marktplatz der High-Tech-Branche. Rund 4100 Unternehmen und Forschungseinrichtungen aus 70 Ländern zeigen in Hannover noch bis zum 9. März ihre Neuheiten. Das diesjährige Schwerpunktthema lautet „Shareconomy”, also teilen und verdienen. Für die „digitale Welt” geht es wirtschaftlich weiter aufwärts. 153 Milliarden Euro, so schätzt der Branchenverband Bitkom, werden in Deutschland in diesem Jahr mit Smartphones, Fernsehern und vor allem mit Software und Dienstleistungen umgesetzt. Bis zu 12.000 neue Stellen sollen in 2013 in der Informationstechnologie und der Telekommunikation entstehen.

Siehe auch Pressemitteilung vom 1. März.

Kontakt:
TU Clausthal
Pressesprecher
Christian Ernst
Telefon: 05323 – 72 3904
E-Mail: christian.ernst@tu-clausthal.de

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