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Energie-Campus: Fraunhofer Gruppe ist "Ausgewählter Ort 2012"

12.10.2012

Goslar. Vor etwa 80 Gästen aus Wissenschaft, Wirtschaft und Politik nahmen Professor Wolfgang Schade und Dr. Stefan Kontermann am Donnerstag den Preis "Ausgewählter Ort 2012" in Empfang. Die Auszeichnung erhielt das Team der Fraunhofer Projektgruppe "Faseroptische Sensorsysteme" in der Kategorie Wissenschaft für das Projekt "Maßgeschneiderte Lichtpulse".

Preisverleihung (v.li.): Dr. Stefan Kontermann und Professor Wolfgang Schade nehmen die Auszeichnung von Peter Faust entgegen. Foto: Anna Tietze

Preisverleihung (v.li.): Dr. Stefan Kontermann und Professor Wolfgang Schade nehmen die Auszeichnung von Peter Faust entgegen. Foto: Anna Tietze

"Wir brauchen Menschen wie Professor Schade", betonte der Präsident der TU Clausthal, Professor Thomas Hanschke in seinem Grußwort anlässlich der Preisverleihung auf dem Energie-Campus der TUC in Goslar. "Auf dem Energie-Campus werden Kompetenzen in Wissenschaft und Forschung gebündelt."

Professor Wolfgang Schade leitet am Standort Goslar die Abteilung Faseroptische Sensorsysteme des Fraunhofer Heinrich-Hertz-Instituts Berlin und die Arbeitsgruppe "Angewandte Photonik" des Instituts für Energieforschung und Physikalische Technologien der TU Clausthal.

"Solarzellen, die mit einem Wirkungsgrad von 20 Prozent arbeiten, erfordern neben einer Systemoptimierung vor allem neue Konzepte und da setzt das Projekt an", erklärte Professor Schade. Ein neues Herstellungsverfahren optimiert per Laser die Eigenschaften von Solarzellen. Maßgeschneiderte Lichtimpulse ließen sich nur mit Nanostrukturen herstellen. Nanopartikel finden bereits viel Anwendung. "Mithilfe von Nanopartikeln wird zum Beispiel der Lotusblumeneffekt simuliert", so Schade. "Das Wasser perlt von einer mit Nanopartikeln bearbeiteten Fläche ab, wie bei einer Lotusblüte."

Den Preis überreichte Peter Faust von der Initiative "Deutschland – Land der Ideen". Mit einer gelungenen literarisch-musikalischen Lebensskizze des Werner von Siemens, trug Andrea Freistein-Schade begleitet von Nico Benadi am Klavier zu einer gelungenen Veranstaltung bei.

Der Preis der Standortinitiative "Deutschland – Land der Ideen" zeichnet herausragende Projekte aus. Im vergangenen Jahr wurde das Institut für Bergbau der TU Clausthal für den "Akustischen Geo-Scanner" als "Ausgewählter Ort 2011" ausgezeichnet.

Hintergrund:

Die Projektgruppe "Faseroptische Sensorsysteme" war im April 2009 als Außenstelle des Fraunhofer HHI in Berlin am Standort Goslar eröffnet worden. Derzeit arbeiten 28 Beschäftigte innerhalb der drei Geschäftsfelder "Faseroptische Mikrosensoren", "Materialprozessierung mit ultrakurzen Laserimpulsen" und "Nanomaterialien zur Energiewandlung". Wissenschaftlich ist die Gruppe, die neuartige Sensoren für Überwachungsprozesse in der Energie- und Sicherheitstechnik entwickelt, eng verknüpft mit der TU Clausthal und dem Energie-Forschungszentrum Niedersachsen auf dem Energie-Campus.

Kontakt:
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Telefon: 05323 – 72 5032
E-Mail: presse@tu-clausthal.de

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