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30 Jahre Institut für Informatik – Tag der offenen Tür

Clausthal-Zellerfeld. Es ist eines der jüngsten und zugleich größten Institute der TU Clausthal: das Institut für Informatik. Am Samstag, 7. Juli, präsentiert es sich zu seinem 30-jährigen Bestehen mit einem „Tag der offenen Tür“. Im Hochschulgebiet Tannenhöhe (Julius-Albert-Straße 4) gibt es von 12 bis 18 Uhr Wissenschaft zum Anfassen – und auch für das leibliche Wohl wird gesorgt.

Auch für die Kleinen - hier beim gemeinsamen Spielen an einem digitalen Lerntisch - wird etwas geboten am Tag der offenen Tür im Institut für Informatik.

Auch für die Kleinen - hier beim gemeinsamen Spielen an einem digitalen Lerntisch - wird etwas geboten am Tag der offenen Tür im Institut für Informatik.

„Wir möchten den Menschen in der Region die Gelegenheit geben, uns kennen zu lernen und hinter die Kulissen zu blicken. Für jede Altersgruppe wird etwas geboten“, verspricht Institutsleiter Professor Jörg Müller. Besonders liegt den mehr als 90 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern das wissenschaftliche Programm für Kinder und Jugendliche am Herzen. „Die Fachkräfte von morgen und übermorgen möchten wir für die Informatik begeistern“, sagt Professor Müller. Neben einem bunten Bühnenprogramm sind Mädchen und Jungen eingeladen zum Lego-Programmierwettbewerb, an dem sie auch ohne Programmiererfahrung teilnehmen können, zur Institutsrallye und zu einem lustigen und lehrreichen Lernparcours.

Informatik steckt heutzutage in fast jeder Technologie und jedem Lebensbereich. Davon können sich alle Besucher anhand von anschaulichen Exponaten und Vorträgen aus der Welt der Forschung überzeugen. Professor Jürgen Dix spricht beispielsweise über das Thema: „Von Holmes zu Watson, oder: Auch das ist Informatik“. Und Institutskollege Professor Sven Hartmann fragt: „Wie sicher sind unsere Daten?“

Bevor der Tag der offenen Tür mittags beginnt, gibt es ab 11 Uhr einen Festakt zum 30-jährigen Institutsjubiläum. „Die Informatik in Clausthal hat sich in den vergangenen zehn Jahren in bemerkenswerter Weise entwickelt: Waren wir 2002 noch ein Sorgenkind der TU, das kurz vor der Schließung stand, sind wir heute eines der Aushängeschilder“, sagt der Institutsleiter und nennt dafür zwei Beispiele. In der Forschung sei es gelungen, mit dem Institut für Angewandtes Software Systems Engineering (IPSSE) und der Volkswagen AG als Partner das bislang größte industriell geförderte Drittmittelprojekt der TU Clausthal zu etablieren. Und in der Lehre erhielt die Fachrichtung im renommierten CHE-Hochschulranking 2012/2013 im gesamten deutschsprachigen Raum die beste Bewertung in der Kategorie Betreuung; bei der IT-Infrastruktur liegt die Oberharzer Informatik auf Platz zwei und bei der Zufriedenheit der Studierenden unter den besten sechs Hochschulen. „Damit sind wir weit vor den meisten sogenannten Exzellenzuniversitäten“, merkt Wissenschaftler Müller an.

Angesichts des immer stärker werdenden nationalen und internationalen Wettbewerbs wollen Clausthals Informatiker auch weiter neue Ideen und Konzepte für Lehre und Forschung umsetzen. Ein Feld ist beispielsweise die universitäre Weiterbildung für diejenigen, die bereits im Berufsleben stehen. Gerade werden im neuen Studiengang „Systems Engineering“ die ersten Absolventen fertig. Andererseits haben die Wissenschaftler am 30. Institutsgeburtstag auch Wünsche: Das Land Niedersachsen möge die Schulausbildung und die finanzielle Grundausstattung der Universitäten in Lehre und Forschung so verbessern, dass die Region im nationalen und internationalen Vergleich konkurrenzfähig wird und bleibt.

Details zum Programm finden Sie hier.

Kontakt:
TU Clausthal
Pressesprecher
Christian Ernst
Telefon: 05323 – 72 3904
E-Mail: christian.ernst@tu-clausthal.de

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