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Professor Deubener erhält Otto-Schott-Forschungspreis

Maastricht/Clausthal. Anlässlich der 11. Konferenz der „European Society of Glass Science and Technology“, verbunden mit der 86. Jahrestagung der Deutschen Glastechnischen Gesellschaft, ist Professor Dr. Joachim Deubener vom Institut für Nichtmetallische Werkstoffe der TU Clausthal in Maastricht (Niederlande) mit dem internationalen Otto-Schott-Forschungspreis 2012 ausgezeichnet worden.

Der Clausthaler Professor Joachim Deubener (M.) bekommt in Maastricht den hochrangigen Preis von Dr. Hans-Joachim Konz (l.), Vorstandsmitglied der Schott AG, und Professor Reinhard Conradt (Laudator) überreicht. (Foto: Schott AG)

Der Clausthaler Professor Joachim Deubener (M.) bekommt in Maastricht den hochrangigen Preis von Dr. Hans-Joachim Konz (l.), Vorstandsmitglied der Schott AG, und Professor Reinhard Conradt (Laudator) überreicht. (Foto: Schott AG)

Dieser seit 1991 alle zwei Jahre vergebene hochangesiedelte Preis soll an Dr. Otto Schott erinnern, dem herausragenden Pionier der weltweiten Glasforschung und -entwicklung. Ende des 19. Jahrhunderts hatte er das Jenaer Glaswerk Schott und Genossen gründet, aus dem sich die heutige Schott AG als ein international tätiger Technologiekonzern auf den Gebieten Spezialglas, Sonderwerkstoffe und Spitzentechnologien entwickelte.

Die Auszeichnung wurde durch den Vorstand Dr. Hans-Joachim Konz vorgenommen, die Laudatio hielt Professor Reinhard Conradt von der RWTH Aachen. Dieser begründete die Vergabe mit den vielen exzellenten Forschungsarbeiten des Preisträgers auf den Gebieten Transportprozesse, Löslichkeit von Gasen in Glasschmelzen, der Kristallisationskinetik und deren Anwendung auf industrielle Glaskeramiken, der Sol-Gel-Prozesse, der effektiven Viskositäten in Mehrphasensystemen und der Emailtechnologie.

Professor Deubener studierte Mineralogie an der Technischen Hochschule Darmstadt, promovierte an der TU Berlin, war dann für zwei Jahre als Gastwissenschaftler an der University of Arizona in Tucson (USA) tätig, bevor er sich an der Technischen Universität Berlin habilitierte. Seit seiner Berufung 2002 auf die Professur für Glas und Glastechnologie an der TU Clausthal führt er ein breites Spektrum an Arbeiten im Bereich der Grundlagen- und angewandten Glasforschung durch, die jetzt mit diesem Preis honoriert wurden. Neben dem Clausthaler Glas-Experten ging der mit insgesamt 25.000 Euro dotierte Preis auch an Professor Adrian C. Wright von der Reading University (England) für sein Lebenswerk. (Fri.)

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