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Forschungsverbund der TU mit VW bezieht Standorte

06.12.2011

Clausthal/Goslar. Das neue „Institute for Applied Software Systems Engineering” (IPSSE), ein Forschungsverbund der TU Clausthal mit der Aggregateentwicklung der Volkswagen AG, hat seine Räume bezogen und die Arbeit an den Standorten in Clausthal-Zellerfeld und Goslar aufgenommen. In dem Institut wird Software für Steuergeräte moderner Automobile entwickelt.

Ein Institut, zwei Standorte: Mit den Bürgermeistern Walter Lampe (Oberharz) und Dr. Oliver Junk (Goslar) nahmen Unipräsident Prof. Thomas Hanschke, Dr. Stefanie Jauns-Seyfried (Volkswagen) und TU-Vizepräsident Prof. Andreas Rausch die Beschilderung vor.

Ein Institut, zwei Standorte: Mit den Bürgermeistern Walter Lampe (Oberharz) und Dr. Oliver Junk (Goslar) nahmen Unipräsident Prof. Thomas Hanschke, Dr. Stefanie Jauns-Seyfried (Volkswagen) und TU-Vizepräsident Prof. Andreas Rausch die Beschilderung vor.

„Für Innovationen in der Antriebsstrangentwicklung müssen Hardwarekomponenten und Software perfekt zusammenspielen”, betont Dr. Stefanie Jauns-Seyfried, Leiterin Funktions- und Softwareentwicklung der Antriebselektronik bei Volkswagen: „Die Kooperation mit der TU Clausthal erlaubt uns, wissenschaftliche Erkenntnisse für den Entwicklungsprozess der Software schnellstmöglich in die Praxis zu integrieren.”

Investition von fünf Millionen Euro

„Das neue Institut ist gleichzeitig in Clausthal-Zellerfeld und Goslar vertreten und liefert damit ein hervorragendes Beispiel, wie das Zusammenwirken der beiden Standorte zu einer Win-Win-Situation werden kann”, sagte der Clausthaler Universitätspräsident Professor Thomas Hanschke. Das Wolfsburger Automobil-Unternehmen wird zunächst in den kommenden fünf Jahren rund fünf Millionen Euro in Forschungs- und Entwicklungsprojekte des Verbundes investieren.

Seitens der Universität werden am Institut für angewandte Software-Systeme mindestens acht wissenschaftliche Mitarbeiter sowie bis zu fünfzehn studentische Hilfskräfte forschen. In Goslar ist der praktische Teil angesiedelt. Kommen die Studierenden nach ihrer Bachelor- und Masterarbeit in die Promotionsphase, sind zunächst zwei Jahre industrienahe Projektarbeit mit VW in Goslar vorgesehen. Danach schreiben die Doktoranden zweieinhalb Jahre in Ruhe ihre Dissertation in Clausthal, bevor sie ihre innovativen Ideen in einem weiteren halben Jahr von Clausthal über Goslar zu VW transferieren.

Geleitet wird das IPPSE, das beispielsweise die Software für die elektronische Steuerung von Bremskraftverstärkung und das Energiemanagement von Elektrofahrzeugen entwickelt, von Professor Andreas Rausch. Der Informatiker ist im Vorstand des Niedersächsischen Forschungszentrums Fahrzeugtechnik (NFF) vertreten und zugleich TU-Vizepräsident für Informationsmanagement und Infrastruktur: „Die TU Clausthal kann von beiden Standorten durch deren Symbiose in idealer Weise profitieren. Goslar bringt die Nähe zum Industriepartner VW. Clausthal-Zellerfeld die notwendige Forschungsinfrastruktur für die heiße Phase der Dissertation.” Die größte Herausforderung jedoch sei es, kompetente Absolventen als junge Forscher für das IPSSE zu gewinnen. „Hier können wir nun mit den Reizen beider Standorte werben.”

Bürgermeister würdigen Potenzial der TU Clausthal

So sehen es auch die Bürgermeister in den beiden Städten. „Clausthal-Zellerfeld bietet den jungen Forschern und Studenten beste Bedingungen inmitten des Weltkulturerbes Oberharzer Wasserregal mit einer intakten Natur, zahlreichen Sportangeboten und einer guten Infrastruktur der Technischen Universität. Das IPSSE mit VW und die daraus resultierenden Entwicklungen zeigen, welche Chancen sich aus der TU Clausthal für die Region ergeben”, sagt Walter Lampe, Bürgermeister der Samtgemeinde Oberharz. Und Goslars Oberbürgermeister Dr. Oliver Junk unterstreicht: „Für mich ist es ein bedeutendes Zeichen, dass sich mit VW ein Weltkonzern in unserem Landkreis engagiert. Dies ist natürlich vor allen Dingen ein Beleg für die Qualität der TU Clausthal. Goslar wird seinen Teil dazu beitragen, dass sich die jungen Wissenschaftler in unserer Welterbestadt wohlfühlen und das Spannungsfeld zwischen historischem Stadtbild und moderner Technik als Inspiration nutzen können.”

Neben Harzer Wissenschaftlern sind im neuen Forschungsverbund mit dem Automobilkonzern auch Professoren weiterer Mitgliedsuniversitäten der Niedersächsischen Technischen Hochschule (NTH) vertreten, zum Beispiel Prof. Ursula Goltz von der TU Braunschweig. Damit kann sich das IPSSE auf junge Forscher aus dem ganzen NTH-Einzugsgebiet und darüber hinaus stützen.

Kontakt:
TU Clausthal
Pressesprecher
Christian Ernst
Telefon: 05323 – 72 3904
E-Mail: christian.ernst@tu-clausthal.de

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