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Das griechische Herkunftswörterbuch sagt:
Laut Homer war Mentor ein griechischer Held und Freund von Odysseus. Als Odysseus Ithaka verließ, um am Troja-Feldzug teilzunehmen, vertraute er Mentor die Sorge für sein Haus und seinen Sohn Telemach an. In der griechischen Sprache wird der Name Méntoras (neugriechisch) heute als Synonym für einen treuen Freund und Berater benutzt.
Der Duden (Rechtschreibung) sagt:
Mentor - 1. Erzieher des Telemach, 2. Erzieher, Ratgeber.
Das Herkunftswörterbuch von Duden sagt:
Mentor - "väterlicher Freund und Berater, Lehrer, Erzieher": Das in deutschen
Texten seit dem 18. Jh. bezeugte Fremdwort ist identisch mit dem Namen des
aus der Odyssee bekannten altgriechischen Helden, des vertrauten Odysseusfreundes,
in dessen Gestalt die Göttin Athene den Odysseussohn Telemach auf der
Suche nach seinem Vater begleitete. Der Gebrauch des Eigennamens als Gattungsname
geht von dem Erziehungsroman des französischen Schriftstellers Fénelon
'Les Aventures des Télémaque' (1699) aus, in welchem dem Mentor eine bedeutsame
Rolle als Führer, Berater und Erzieher des Telemach zugeteilt ist. -
Der griech. Eigenname Mentor bedeutet eigentlich "Denker" ... In den indogermanischen
Sprachen bedeutet die Wurzel 'men-' überlegen, denken, vorhaben, erregt
sein, sich begeistern. (siehe auch lateinisch 'mens' = Sinn, Verstand, Denken,
Gedanke).
Heute:
Im Bereich von Studium und Ausbildung ist der 'Mentor' oder die
'Mentorin' als 'Berater' bzw. 'Beraterin' bekannt. Die Studentinnen
und Studenten oder auch Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, die
mit einer Mentorin oder einem Mentor zusammenarbeiten, werden 'Mentee'
genannt.
Mentoren oder Mentorinnen sind in der Regel
bereits berufstätig und geben die Erfahrungen, die sie bisher gemacht
haben, an die Mentees weiter. Sie können ihnen so helfen, Fehler
zu vermeiden oder Ratschläge geben, die das Studium, Zusatzqualifikationen,
Diplom- und Studienarbeiten, Bewerbung und vieles mehr betreffen.
In der Regel halten Mentorinnen und Mentoren
und Mentees einen persönlichen Kontakt aufrecht. Es ist aber ebenso
möglich, dass sich beide per E-Mail oder telefonisch austauschen.
Gerade bei Mentorinnen oder Mentoren, die sich im Ausland aufhalten, ist
ein E-Mail-Kontakt die beste Kommunikationsmöglichkeit. Daher haben
wir bei unserem Projekt des "Direktmentoring"
diese Form des Kontaktes gewählt.
Aber auch Studentinnen oder Studenten können
als Mentorinnen bzw. Mentoren auftreten, im wesentlichen gegenüber
jüngeren Studierenden oder Schülerinnen und Schülern. Diese
Form des Mentoring ist z.B. bei unserem "Schnupperstudium"
und beim "Live
Dabei" vertreten. Hier können sie den Mentees Tipps geben
zu Studienwahl, Studienort, Prüfungen usw.
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