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Clausthaler Energiespeicher-Expertise international gefragt

Clausthal-Zellerfeld. Die Energiewende braucht effiziente, wieder aufladbare Batterien. Aber wie entwickeln sich die Kosten von Batterien? Wie kann man verschiedene Batterien recyceln? Und welche Technologie ist am umweltfreundlichsten? Diese Fragen stellt man sich nicht nur in Deutschland, sondern auch in Dänemark. Da liegt ein internationaler wissenschaftlicher Austausch nahe.

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Dr. Christine Minke referierte in Dänemark über Redox-Flow-Batterien und tauschte sich mit internationalen Experten, auch von der Universität Harvard, aus. Foto: DBS

Die Ingenieurin Dr. Christine Minke vom Forschungszentrum Energiespeichertechnologien (EST) der TU Clausthal wurde von der Dänischen Gesellschaft für Batterieforschung eingeladen, um Antworten auf diese Fragen zu geben. „Wir sind glücklich darüber, dass wir renommierte Kolleginnen und Kollegen aus den USA, aus Schweden und aus Deutschland gewinnen konnten, die heute ihre Expertise mit uns teilen“, so Professor Anders Bentien, der diesjährige Gastgeber des Dänischen Batterie-Symposiums an der Universität Aarhus in seiner Eröffnungsrede.

Dr. Christine Minke hielt einen Plenarvortrag zum aktuellen Stand der Kosten- und Nachhaltigkeitsbewertung von Vanadium-Redox-Flow-Batterien. „Dieser Batterietyp ist technisch so weit entwickelt, dass er bereits kommerziell angeboten wird. Gleichzeitig forschen wir mit Hochdruck an einem Scale-up der Technologie in den Megawattbereich, Kostensenkungspotenzialen und Recyclingoptionen“, fasst Dr. Minke die Forschungsarbeiten am EST zusammen, die vom Fachpublikum mit großem Interesse aufgenommen wurden. In der anschließenden Podiumsdiskussion beantwortete die junge Forscherin gemeinsam mit dem renommierten Experten für organische Elektrolyte, Professor Michael J. Aziz, Universität Harvard, Fragen zur künftigen Weiterentwicklung der Redox-Flow-Batterietechnologie.

„Ich habe mich sehr über die Gelegenheit gefreut, meine Forschungsergebnisse in dieser Expertenrunde zu diskutieren. Ich konnte unser Forschungszentrum und auch den Batterie-Sicherheitscampus Deutschland vorstellen und sehe viele Anknüpfungspunkte für Kooperationen mit den Kollegen aus dem Ausland“, so das überaus positive Resümee von Dr. Minke.

Videoaufzeichnung des Vortrags in englischer Sprache

 

Kontakt:
Dr.-Ing. Christine Minke MBA
TU Clausthal
Forschungszentrum Energiespeichertechnologien (EST)
Telefon: +49 5321 3816 8071
E-Mail: christine.minke@tu-clausthal.de

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